BöSEL - Nostalgie war in Bösel über Pfingsten angesagt: Die Oldtimerfreunde Bösel hatten zu ihrem siebten Oldtimertreffen eingeladen. Seit einigen Jahre wird diese Veranstaltung im jährlichen Wechsel mit den benachbarten Vereinen aus Altenoythe, Petersdorf und Nikolausdorf organisiert.

„Wir sind mit dem Verlauf des Oldtimertreffens zufrieden“, zog Bösels Vorsitzender Josef Börgerding Bilanz. Mehr als 200 Aussteller waren mit ihren gepflegten Oldtimern nach Bösel gekommen. Bereits am Freitagabend tuckerten die ersten der ausgestellten Unikate durch Bösel zum Festplatz Beim Steinwitten. Viele hatten auch Wohnwagen mitgebracht, um die Pfingsttage in Bösel zu verleben. Die Aussteller kamen von nah und fern.

Für viele Besucher war bei dem schönen frühsommerlichen Wetter das Oldtimertreffen das Pfingstausflugziel. In Bösel wartete auf alle ein buntes Programm. Interessant war ein Rundgang durch die Ausstellung. Hier wurden alte Traktoren, Autos, Motorräder und auch Standmaschinen vorgestellt.

Die ältesten Ausstellungsstücke waren in den 30er-Jahren gebaut worden. Viele interessante Fahrzeuge konnten bestaunt werden. So stellte Franz Looschen aus Nikolausdorf seinen Hanomag 450, Baujahr 1960, aus. Das interessante an diesem Trecker ist, dass kein anderer als der als „Günther der Treckerfahrer“ (Dietmar Wischmeyer von FFN) der Vorbesitzer war. Gerd Bley aus Bösel stellte seinen aus 1949 stammenden „Lanz Bulldog“ vor. Und Ernst Schromm war mit seinem fast fünf Jahrzehnte alten VW Käfer, Baujahr 1959, dabei.

Viel Anklang fanden auch die Vorführungen. So konnten viele Fahrer beim „Baumziehen“ beweisen, dass ihre Oldtimer auch heute noch etwas leisten. Weiter gab es Pflugvorführungen. Hier konnten die Besucher die Entwicklung des Pflügens von 1950 bis heute nachvollziehen.

Alle Aussteller wurden von den Böseler Oldtimerfreunden für ihre Teilnahme belohnt. Gut besucht war auch die Oldiefete am Sonnabend, die mit einem Pfingstbaumsetzen und Freibier begonnen hatte und erst in den frühen Morgenstunden endete.

An beiden Tagen war gut für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Wer Glück hatte, konnte bei der Tombola einen schönen Preis mit nach Hause nehmen. Für die Kinder war eine Hüpfburg aufgebaut, weiter konnten Buttons gefertigt werden.