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Rollende Redaktion Böseler wollen ihre Musiktage

BöSEL - „Euro muss stattfinden.“ Mit dieser Aussage auf den Lippen und einem Lächeln im Gesicht kommt Maria Bünger (52) auf die Rollende Redaktion zumarschiert. Dort wurde am Freitagnachmittag über die Zukunft der Euro Musiktage diskutiert. Sie war selbst lange Zeit im Musikverein aktiv, fand die Euro Musiktage immer toll: „Es ist aber einzusehen, dass das Niveau aus dem letzten Jahr nicht zu halten ist.“ Sie kann es sich vorstellen, dass am Euro-Sonnabend in Bösel an verschiedenen Stellen auf mehreren Bühnen Musik gemacht wird. Den Musikwettstreit wünscht sie sich auf höherem Niveau, dafür findet sie Veranstaltungen wie „Wetten, dass. . .?“ oder „Bösel sucht den Euro-Star“ unpassend. Gerne wäre sie dazu bereit, privat Musiker bei sich unterbringen.

Auch Edith Niemöller (62) würde sofort Musiker bei sich aufnehmen. „Wir haben damit immer gute Erfahrungen gemacht und haben Freundschaften von Norwegen bis Holland und von Frankreich bis in die Slowakei geschlossen.“ Im Euro-Programm ist „Wetten, dass. . .?“ für sie ein Höhepunkt. Am Umzug würde sie gerne festhalten.

Bianca Funke (36) fände kleinere Konzerte im Dorf verteilt sehr schön – zum Beispiel im Heimathaus, im Park oder an den Schulen. „Wetten, dass. . .“ findet sie super, den Flohmarkt am Sonntag würde sie aber abschaffen. Stattdessen würde sie sich wünschen, dass sich die Geschäfte stärker mit Aktionen einbringen. Sie findet es schade, dass es dieses Jahr keine Musiktage geben wird, hat aber Verständnis dafür, dass das Konzept überarbeitet wird. Ihr Mann, Bernhard Funke (51), fände es in Ordnung, wenn die Musiktage alle zwei Jahre stattfänden, dafür aber mit dem gewohnt umfangreichen Programm.

Waltraud Dewenter (72) hat lebhafte Erinnerungen an die Euro Musiktage. 16 Jahre lang hat sie bei sich zu Hause regelmäßig Musiker aufgenommen. Bösel ohne Euro – für sie undenkbar. Seit 1973 schreibt sie sich mit einer Schweizerin, die damals als Musikerin in Bösel war. Auch zu Engländern und Norwegern habe die Familie Kontakte unterhalten.

Auch Eckhard Krüger (72) hatte früher oft Musiker in seinem Haus. Den Umzug hat er sich immer angeguckt: „Ich finde es gut, dass es so etwas wie die Musiktage in Bösel gibt.“

Wie weit die Freundschaften reichen, die durch die Musiktage schon entstanden sind, weiß auch Helmut Harries (64): „Das multikulturelle ist ein wesentlicher Bestandteil der Musiktage. Ich würde am Programm nichts ändern wollen.“ Würde man ihn im nächsten Jahr fragen, ob er Musiker bei sich beherbergen würde, wäre seine Antwort: „Ja.“ Denn so viel steht fest: 2013 wird es wieder Euro Musiktage geben. Das konnten auch Heinz Brinkmann, Geschäftsführer des Euro e.V., und Stefan Lübben vom Vorstand den Besuchern der Rollenden Redaktion versprechen.

NWZ

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Anja Biewald
Anja Biewald Redaktion Oldenburg
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