BöSEL - Der Wahlpflichtkurs Kunst der Haupt- und Realschule (HRS) Bösel hat jetzt Rembrandt und Janssen in Oldenburg einen Besuch abgestattet. Im Rahmen des Kunstunterrichts besuchten die Schülerinnen und Schüler der 9. Realschulklassen die Ausstellung im Janssen-Museum.

Es gibt nur wenige Namen in der Kunst, die so viel Glanz verströmen und so viel Ehrfurcht auslösen, wie der des berühmten Rembrandt Harenszoon van Rijn. Fünfzig Arbeiten des großen Künstlers werden zur Zeit im Janssen-Museum in Oldenburg gezeigt und den Zeichnungen und Radierungen des Oldenburger Grafikers Horst Janssen gegenüber gestellt.

Es ist auffällig, dass im Werk Rembrandts und auch Janssens das Selbstbildnis eine große Rolle spielt. Beide Künstler haben sich unzählige Male selbst porträtiert. Hier lag auch der Anknüpfungspunkt für den Wahlpflichtkurs Kunst der HRS Bösel. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Unterricht ihres Kunstlehrers Uwe Herbst bisher schon intensiv mit dem Thema Selbstporträt beschäftigt, und so bot sich hier eine gute Gelegenheit, außerhalb der Schule auch einmal die Originale großer Meister anzusehen.

Doch beim Anschauen sollte es nicht bleiben, nach einer Führung durch die Ausstellung erkundeten die Schüler und Schülerinnen die Kunst des Tiefdrucks. Angeleitet wurden sie dabei durch den Künstler Helmut Feldmann, der im Rahmen der museumspädagogischen Arbeit einen Kurzkursus in Radierung durchführte. Die Schüler und Schülerinnen machten sich begeistert an die Arbeit und kamen zu beachtlichen Ergebnissen, von denen eines für eine Ausstellung im Museum noch einmal extra gedruckt wurde. „Alles in allem ein gelungener Nachmittag, an dem einmal nicht der zeitliche Druck der Schulstunden herrschte“, freute sich Uwe Herbst.