BöSEL - Das Museum des Heimatvereins und die Landfrauen Bösel/Petersdorf feiern gemeinsam: Am Sonntag, 8. August, findet ein Tag der offenen Tür am Pallert statt. Der Grund: Das Museum des Heimatvereins besteht seit 25 Jahren und der Landfrauenverein Bösel/Petersdorf feiert das zehnjährige Bestehen des Brotbackhauses und des Bauerngartens.

Rückblick: Das Museum am Pallert hat seinen Ursprung beim Bezirk Süd des Heimatvereins. Hier wurden die ersten Sammelstücke aufbewahrt. Als Vorhaben im Flurbereinigungsverfahren wurde die Althofstelle Kühter im Jahre 1978 von der Gemeinde erworben. In der alten Wagenremise wurde das Museum zunächst inoffiziell eingerichtet. Offiziell wurde die gesamte Anlage am Pallert dann im Juli 1988.

Vor über zehn Jahren wurde das Museum um eine Scheune erweitert. Die Sammlung umfasst ca. 300 handwerkliche, landwirtschaftliche und hauswirtschaftliche Gegenstände. Im Obergeschoss der Scheune können sich die Besucher ein Bild davon machen, wie die Menschen früher gelebt haben. Dort gibt es eine alte Küche und eine alte Schlafkammer. In der Außenanlage sind landwirtschaftliche Maschinen und Geräte zu sehen. Auch ein Göpel, der zurzeit auf „Vordermann“ gebracht wird, kann bestaunt werden.

Gerd Bley ist seit 25 Jahren als Museumswart ehrenamtlich tätig. Er wird unterstützt von seinem Namensvetter (und Cousin) Gerd Bley unterstützt.

Seit zehn Jahren können die Landfrauen stolz auf ihr Brotbackhaus sein. Es ist durch die Initiative der verstorbenen Vorsitzenden Monika Drees und Renate Elsen entstanden. Die Backtermine sind sehr beliebt, die vielen Brotsorten und der Kuchen begehrt. Zehn Jahre gibt es auch den Bauerngarten. Er wird von vielen Helfern unter der Leitung von Maria Tewes gepflegt.

Am Tag der offenen Tür bieten die Landfrauen eine Kaffeetafel im Heimathaus an. Außerdem können Liköre, Marmelade und Reibekuchen gekostet werden. Beim Museum finden Gerätevorführungen statt. So soll auch der Göpel zum Einsatz kommen. Museumsführungen werden ebenfalls angeboten.