BöSEL - Premiere des Stückes ist am 13. Januar. Von Beginn an wird die Spälkoppel von Franz Seppel geleitet. Und es gab nur zwei Regisseure.
Von Wilfried Leser
BÖSEL - Wenn es am Sonnabend, 13. Januar, heißt: „Vorhang auf“, ist es für die Spälkoppel der DJK Bösel etwas ganz Besonderes: Sie kann dann ihren 40. Geburtstag feiern. Im Jubiläumsjahr wird das Stück „Een Arvschop to’ gniffeln“ aufgeführt. Die Akteure würden sich gerade im Jubiläumsjahr auf viele Besucher freuen. Besonders sind alle ehemaligen Laienspieler und Akteure hinter der Bühne eingeladen, sich die Aufführung anzusehen.Premiere ist am Sonnabend, 14. Januar, um 15 Uhr (Senioren). Weitere Vorstellungen sind am 14., 20., 21., 27. und 28. Januar jeweils um 19.30 Uhr. Alle Vorführungen finden im Schulforum statt.
Vorverkaufsstellen sind bei „EP: Zemke“, Farben Seppel, Schreibwaren Kuhlmann, Bäckerei Burrichter in Petersdorf und Bösel (Lidl).
Seit nunmehr vier Jahrzehnten erfreuen die Laienspieler jeweils um die Jahreswende mit ihren Theaterstücken. Rückblick: Gegründet wurde die Spälkoppel 1967. Geleitet wird sie seitdem von Franz Seppel, dem langjährigen DJK-Vorsitzenden. In dieser langen Zeit waren nur zwei Regisseure für die Aufführungen verantwortlich. Mehr als 37 Jahre war das Hans Grote, vor drei Jahren hat Anita Hempen diese Aufgabe übernommen. Beide spielten bzw. spielen auch selber mit.
Begonnen hatte es 1967 mit „dem Hartmannshof“, einer Tragödie. Danach gab es zur Freude der Besucher nur plattdeutsche Luststücke. Viele erinnern sich noch an die Stücke wie zum Beispiel „Verdreethe Verwandtschaft“, „Opa ward verköfft“ oder „Gastwirt Göbel“.
Mit ihren Theaterstücken trägt die DJK Bösel auch zum Erhalt der plattdeutschen Sprache ein.
Ein Teil des Reinerlöses kommt der Jugend zugute, die Spälkoppel stellt es der Jugendabteilung der DJK zur Verfügung. Damit werden Aktionen der Kinder und Jugendlichen des gesamten Vereins gefördert.
Mehr als 25 Jahre lang fanden die Aufführungen im Gasthof „Sommer“ ab, mittlerweile dient das Forum der Haupt- und Realschule als Theaterbühne.
Neben den langjährigen Akteuren wie Anita Hempen und Beate Höffmann (beide 20 Jahre) sowie Ernst Pleye (24 Jahre) ist es der Gruppe immer wieder gelungen, junge Akteure und Talente zu finden und zu gewinnen.
