BöSEL - Regen, Sturm und die nasskalte Witterung minderten die gute Stimmung bei den vielen Besuchern des 22. Böseler Weihnachtsmarktes nicht. Für das musikalische Rahmenprogramm bei der offiziellen Eröffnung am Sonnabend sorgten die Kinder der Kreismusikschule unter der Leitung von Bettina Theilmann. Sie bekamen Verstärkung durch Bürgermeister Hermann Block, der sich spontan dem Chor anschloss. Einziger Wermutstropfen am Sonnabend: Ein Zelt wurde durch einen aufgezogenen Sturm zerstört.
Am Sonntagnachmittag herrschte großer Andrang, denn der Nikolaus stattete seinen Besuch ab. „Die Rute des Knecht Ruprecht kommt in Bösel nicht zum Einsatz, denn in Bösel gibt es nur liebe Kinder“, versprach der Bürgermeister.
„Der Weihnachtsmarkt hier gehört für mich einfach zu Weihnachten dazu“, sagte Karl-Heinz Kruse beim Bummel über den Pallert. Er fände es schön, dass man so viele Bekannte trifft. Auch für Oliver Vossmann gehört der Weihnachtsmarktbesuch zu den jährlichen Traditionen: „Außerdem helfe ich am Getränkestand des Tennisvereins mit, das mache ich gerne.“
Für Willi Tönnies ist die Atmosphäre rund um das Heimathaus am Pallert besonders anziehend. Er freute sich über die vielen Begegnungen mit Menschen, die er schon länger nicht gesehen hat. Bärbel Meinerling strahlte nach dem Bummel über den Weihnachtsmarkt. Sie hatte am Stand des SV Petersdorf Glück bei der Tombola und konnte ihren Weihnachtsbraten – eine Pute – mit nach Hause nehmen.
Der vierjährige Jonas freute sich, dass er dem Nikolaus die Hand schütteln konnte und die fünfjährige Nicole vergnügte sich gerne einige Runden auf dem Kinderkarussell.
Am Sonntagnachmittag gab das Jugendorchester des Niedersachsen Sound Orchester unter der Leitung von Jennifer Kock sein Debüt.
An den Ständen konnte so manches Geschenk für den Gabentisch erworben werden. Ein Renner waren wieder die Neujahrskuchen bei den Montags-Handarbeits-Frauen. „Wir hatten viele Vorbestellungen und backen auch noch welche nach“, so die Verantwortlichen. Frische Kartoffelpuffer gab es bei den Völkerballdamen. Fließig waren die Mitglieder des Jugendrotkreuzes, sie verkauften selbst gebastelte Sachen.
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