Bookholzberg - So wie am späten Sonntagnachmittag hätten sich die Standbetreiber den Ausblick auf den Bookholzberger Kirchplatz auch schon am Samstag gewünscht: An den Verkaufsständen wurde gestöbert, an den Imbisswagen geschlemmt und auch auf dem Kinderkarussell waren jetzt die besten Plätze heiß begehrt. Als Besuchermagnet des Bookholzberger Weihnachtsmarkts erwies sich einmal mehr der Zwischenstopp des Weihnachtsmannes, der von Jasmin Jentges in der Ponykutsche vorgefahren wurde und süße Gaben verteilte.

Vom Zulauf am Samstag zeigten sich einige der Standbetreiber indes enttäuscht. „Die Tombola fehlte“, befand etwa Schmuckverkäufer Frank Brenne. Dietmar Mietrach, Vorsitzender des Vereins „Wir in Bookholzberg“ (WiB), der den Markt seit einigen Jahren veranstaltet, führte für diesen Umstand organisatorische Gründe an. Sehr gut gefiel Mie­trach der etwas kompaktere Aufbau der Buden und die Zusammenstellung der gut ein Dutzend Aussteller. Beides verantwortete maßgeblich sein Stellvertreter Peter Hasselberg. Überdenken wolle man innerhalb der WiB indes den frühen Start des Marktes am Samstagmittag, sagte Mietrach weiter.

Durchaus zufrieden mit der Resonanz an seinem Imbisswagen zeigte sich Dirk Fischer, der erstmals auf dem Bookholzberger Weihnachtsmarkt vertreten war und Wildbratwurst verkaufte. Ebenfalls ihr Debüt gab die örtliche Pfadfindergruppe „Die Moorfüxe“: Sie sammeln derzeit Geld für eine Großjurte. „Wir brauchen Leute, die bei uns für 4000 Euro Waffeln essen“, scherzte Ralf Eigenbrodt, der die Gruppe zusammen mit Steffen Schwamb leitet.

Gelegenheit zum Aufwärmen bot den Besuchern direkt neben dem Markttreiben die ev.-methodistische Kirchengemeinde: In der Friedenskirche hatte sie warme Speisen und Getränke, Kuchen und eine Gelegenheit zum vorweihnachtlichen Singen vorbereitet.

Karoline Schulz
Karoline Schulz Redaktion Ganderkesee