BOOKHOLZBERG - „Ich hoffe, es wird nicht allzu heiß“ – ein frommer Wunsch, den Moderatorin Franziska Gehrau zur Eröffnung des Bookholzberger Sommerfestes am Sonnabendvormittag äußerte. Denn es wurde ziemlich heiß, was einmal mehr bewies, dass der Sommerfestverein ein Abonnement auf gutes Veranstaltungswetter gebucht hat. „Wir haben hier alle drei Kirchen in der Nähe“, meinte Vereinsvorsitzender Dietmar Mietrach bei der Begrüßung, „das hilft!“
Im Bereich zwischen St. Bernhard, Auferstehungskirche und Friedenskirche bummelten schon am Morgen Hunderte an den Tischen und Decken der Flohmarkthändler vorüber, auf der Suche nach günstigen oder originellen Gebrauchtwaren. Die Geschäfte, so war von Anbieterseite zu hören, liefen aber schon mal besser. Laut Andreas Kowitz, Sprecher des Sommerfestvereins, wurden weniger Standplätze geordert als sonst.
Ein bisschen mehr Resonanz gewünscht hätten sich auch Gerold Lucht und Carsten Grallert am Pavillon der Polizei: Die Gelegenheit, ihre Fahrräder codieren zu lassen, nutzen nur wenige Besucher. „Wer schiebt auch schon mit dem Fahrrad über den Flohmarkt“, sinnierte Lucht, der aber in der Bookholzberger Polizeidienststelle laufend Codierungen vornimmt. Interessen sollten sich nur vorher melden (Telefon 04223/3002).
Zwischen den Flohmarktständen präsentierten sich Bookholzberger Organisationen und Vereine wie der BTB. Dessen Vorsitzender Karl-Heinz Bernich nahm sich viel Zeit, um den Passanten die Pläne zur Sanierung und Erweiterung der Sportanlage zu erläutern.
Auf und vor derNWZ
-Bühne zeigte unterdessen der Nachwuchs seine musikalischen und tänzerischen Qualitäten. Viel Beifall erhielten die „Tanzmäuse“ des VfL Stenum, die Kindergruppen der Tagesstätten St. Bernhard und „Sonneninsel“ sowie die Bauchtanz-AG der 4. Klassen der Grundschule Bookholzberg.„Insgesamt wieder ein gelungenes Sommerfest“ resümierte Andreas Kowitz. Zufrieden waren auch Marco Bardeck und Christian Stanisic, die erstmals nach längerer Zeit für ein Abendprogramm gesorgt hatten. Nachdem „Die Bamberger“ (Bild) zunächst den Kirchplatz fast für sich allein hatten, trudelten im Laufe des Abends noch rund 400 Besucher ein.
