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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Botschaft christlichen Glaubens

04.04.2015

Bösel „Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“ Es ist die Osterbotschaft, die uns mit dem ersten Blick auf die Altarwand der evangelischen Auferstehungskirche in Bösel (Kreis Cloppenburg) entgegenkommt. Das große Bild vom auferstandenen Christus, das der Delmenhorster Maler Herman Oetken (1909–1998) geschaffen hat, bestimmt den Innenraum der Kirche. Sofort wird deutlich, wer hier das Sagen hat: Jesus Christus, der Herr der Welt.

Vielschichtig wird er dargestellt: einerseits schwebend über den Dingen und der Welt enthoben, als würde schon die Himmelfahrt angedeutet. Andererseits der Gemeinde und Welt zugewandt, Arme und Hände zum Segen erhoben: „Friede sei mit euch!“ Das Johannes-Evangelium berichtet, dass der auferstandene Jesus so seine Jünger grüßt, als er sich ihnen am Abend des Ostertages zum ersten Mal zeigt (Johannes 20,21).

Auch das Kreuz, an dem der Gottessohn hingerichtet wurde, ist unübersehbar. Fast scheint es, als hinge der Zimmermannssohn aus Nazareth immer noch daran. Zugleich befindet sich das Kreuz aber schon im Hintergrund, als ob es von Jesus getragen würde. So wird deutlich: Der auferstandene Christus und der gekreuzigte Jesus sind unauflösbar miteinander verbunden.

Kreuz und Tod liegen hinter dem Gemarterten. Leid und Tod sind überwunden, weil er das Kreuz auf sich genommen hat. Sein Weg durch die Welt führte von der Krippe bis zum geöffneten Grab. Nun schwebt er über uns und der Welt, segnet uns und spricht uns den Frieden Gottes zu. Die Geschichte Jesu hat ganz irdisch begonnen und ging unterirdisch zu Ende mit Leiden, Tod und Grablegung.

Mit der Auferweckung findet sie am Ostermorgen einen neuen Anfang und eine himmlische Fortsetzung. Gott selbst versieht den Gekreuzigten mit seinem goldenen Schein und legt ihm den Königspurpur um. Der Friede, den Gott mit der Welt gemacht hat, besitzt die Gestalt des Auferstandenen. Die Osterbotschaft ist Gottes Absage an allen Krieg, alles Leiden und allen Tod. Von jetzt an ist es der Friede Jesu Christi, der die Welt am Leben hält.

Irdisch können wir keinen Frieden schaffen. Wir sind auf den himmlischen Frieden angewiesen. In Jesus Christus hat Gott ihn uns und der Welt geschenkt. Das ist die zentrale Botschaft des christlichen Glaubens.

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