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Theater Diesmal fehlt auch das Schaudern nicht


Die Beteiligten am ersten Stück der Niederdeutschen Bühne: „Dat Hörrohr“  macht ab dem 12. Oktober den Auftakt.

Die Beteiligten am ersten Stück der Niederdeutschen Bühne: „Dat Hörrohr“ macht ab dem 12. Oktober den Auftakt.

Brake - Die Saison 2018/19 der Niederdeutschen Bühne (NDB) Brake verspricht so einiges: Vier unterschiedliche Stücke werden die Spielzeit bilden, die am 12. Oktober starten und bis zum 14. April 2019 insgesamt 54 Vorstellungen umfasst wird. Im Angebot dürfte für ziemlich jeden Geschmack etwas sein – vom Kinderstück über die Komödie bis hin zum Thriller. Es kann geschmunzelt und lautstark gelacht werden, aber auch das Nachdenken findet Platz. Oder, um es mit den Worten von NDB-Pressesprecherin Marion Schöler zu sagen: „Klamauk, ein modern-peppiges Märchen, grausam und dann völlig bekloppt.“ Karten gibt es ab der kommenden Woche, unter anderem im Bühnenbüro, Breite Straße 41.

Dat Hörrohr

Los geht’s spaßig: Mit „Dat Hörrohr“ (Komödie von Karl Bunje) steht ein Klassiker im Programm. Hans-Peter Blohm führt Regie, wenn Enkelin Elke und ihr Freund Bernd das Hilfsmittel für Opa Meiners technisch aufrüsten und dabei helfen, die finsteren Machenschaften auf und um seinen Hof aufzudecken. Premiere ist am Freitag, 12. Oktober, 19 Uhr, gespielt wird bis zum 4. November.

Petterson & Findus

Die Streiche von Kater Findus (Lena Büsing) und ihrem Besitzer Petterson (Franz Bittner) stehen vom 30. November bis zum 16. Dezember im Spielplan – garniert mit ganz viel Musik. Vor allem Nachbar Gustavson und die Hühner des Hofes haben unter dem liebevoll-frechen Kater zu leiden. Aber die Freundschaft zwischen Mensch und Tier überstrahlt alles. Regie führt zum zweiten Mal beim Märchen in der Vorweihnachtszeit Manuela Schöler. Sie hat just die Regieprüfung beim Niederdeutschen Bühnenbund bestanden.

De Seelenbreker

Nichts für schwache Nerven dürfte das dritte Stück der Saison werden: In Neuenburg (Friesland) hat Anke Hempel aus Bremerhaven „De Seelenbreker“ bereits erfolgreich auf die Bühne gebracht. Nun feiert sie damit Premiere als Regisseurin in Brake. Ihre Herausforderungen sind eine andere Bühne und andere Schauspieler. Und für die wird es das Stück an sich sein: Im Thriller von Bestseller-Autor Sebastian Fitzek verschwinden drei Frauen spurlos. Als man sie nach einer Woche wieder aufgreift, sind sie psychisch gebrochen. Der von der Presse so titulierte „Seelenbrecher“ hat ganze Arbeit geleistet. Kurz vor Weihnachten wird er wieder aktiv, und das in einer durch einen Schneesturm von der Außenwelt abgeschnittenen psychiatrischen Luxusklinik. Premiere ist am 25. Januar, bis zum 17. Februar sind 14 Aufführungen geplant.

Tussipark

Für die Premiere der Karaoke-Komödie „Tussipark“ verspricht Manuela Schöler „eine ganz große Überraschung“. Rasant und lustig will Ullrich Matthaeus den Abend inszenieren, den vier Frauen unfreiwillig miteinander verbringen. Bei kalorienreichen Riesen-Portionen Pommes, Träumereien und Helene-Fischer-Hits wird über alles mögliche getratscht – vor allem über Männer. Gespielt wird vom 22. März bis zum 14. April.

Markus Minten
Markus Minten Redaktion Oldenburg (Leitung)
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