Wenn im Freilichttheaterstück „Edo Wiemken“ ein Hund umherläuft, dann ist er Teil der Handlung: Der Border-Collie hört auf den Namen „Mister“ und gehört zur Akteurin

Ines Backermann. Die Obenstroherin spielt ebenfalls als Reiterin Gunda in dem Freilichttheaterstück mit und reitet auf der Friesenstute „Lilly“. Seit sechs Jahren gehört der Hütehund „Mister“ zur Familie und so familiär geht er auch mit den 70 Akteuren des Theaterstücks um.

„Edo Wiemken“ ist nicht Ines Backermanns erstes Freilichttheaterstück. Schon für den legendären „Schimmelreiter“ im Jahr 2000 hatte sie sich gemeldet und als Hilfskraft Karten abgerissen und manches andere erledigt. Prompt kam das erste „Angebot“ aus Neuenburg. Beim Niederdeutschen Theater übernahm sie die Inspizienz in dem Stück „Mudder is de beste“. Und es gab damals auch gleich einen ersten Auftritt: „Ich musste durchs Bild laufen und klingeln.“ Der Kleinauftritt blieb nicht der einzige, und Ines Backermann blieb dem Niederdeutschen Theater treu. So war sie in „De utlehnt Opa“ an der Seite von Willi Wieting zu sehen, in „De rieke Mann“ oder in „Blifft allens in de Familie“ (übrigens auch an der Seite von Volker Griem, dem aktuellen „Edo Wiemken“). Und frisch in Erinnerung ist im Frühjahr noch die Komödie „Swieg still, Jung“, in der Ines Backermann als hagere wie hungrige Tante Anna ein Bravourstück ablieferte (da in dem Stück ständig gegessen wurde, nahm sie vier Kilogramm Gewicht

zu). „Ich musste bei jeder Vorstellung drei bis vier Stück Torte essen.“ Im Stück „Edo Wiemken“ ist sie auch für „Verkabelung“ der Schauspieler mit Mikroports zuständig. Und in der neuen Saison will sie die Inspizienz für das dritte Stück übernehmen.brw

Ines Backermann

Schauspielerin