BREMEN - Der französische Sinologe François Jullien wurde am Freitag in Bremen mit dem Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken geehrt. Der 1951 geborene Wissenschaftler habe viele Jahre in China gelebt und gelte als der bedeutendste Kenner des Landes, hieß es in der Begründung der Jury. Die Stadt Bremen und die Heinrich Böll Stiftung vergeben die mit 7500 Euro dotierte Auszeichnung bereits zum 13. Mal. Frühere Preisträger waren u. a. Antje Vollmer (Grüne) und Joachim Gauck.