BREMEN - BREMEN/LNI - Mit Ausstellungsstücken aus der ganzen Bundesrepublik beleuchtet das Bremer Focke-Museum Rituale und Ideale der Freimaurer. Vom kommenden Sonntag an präsentiert „Licht ins Dunkel. Die Freimaurer und Bremen“ Gemälde und die Symbole Buch, Winkelmaß und Zirkel. In abgedunkelten Räumen können Besucher bis zum 29. Oktober dem Weg vom Lehrling bis zum Meister des Männerbundes folgen. „Die Freimaurerei umgibt auch 250 Jahre nach ihrer Entstehung eine Aura des Geheimnisvollen“, sagt Kurator Heinz-Gerd Hofschen. Dem Focke-Museum gehe es nicht um Spekulationen, sondern um Aufklärung.

Die Schau wagt einen Blick hinter die Kulissen. Besucher werden in labyrinthische Gänge geschickt. Zwischen nachtblauen Vorhängen erreichen sie die dunkle Kammer mit Stundenglas und Totenkopf, in der künftige Mitglieder zu sich selbst finden sollen. Ausschnitte aus der „Zauberflöte“ verweisen auf berühmte Freimaurer wie Mozart. Heute habe die Freimaurerei wegen der Konkurrenz durch Vereinigungen wie Rotary und Lyons Club Nachwuchsprobleme, sagt Hofschen. Derzeit gebe es bundesweit 13 000 Freimaurer.

Infos: www.focke-museum.de