BREMEN - Die Jury des Deutschen Gründerpreises hat die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen für die gelungene Verbindung von Unternehmertum und Kultur mit dem undotierten Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Sonderpreis 2008 ausgezeichnet.
Unternehmensleiter Albert Schmitt nahm in Berlin die Auszeichnung in Anwesenheit von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) in Empfang. Um die Auszeichnung für herausragende Unternehmer kann man sich nicht bewerben, sondern die Kandidaten werden von den Experten des Deutschen Gründerpreises ausgewählt. „Die Nominierung hat uns sehr überrascht, der Gewinn dann umso mehr gefreut“, sagt Albert Schmitt.
Für die Jury war die außergewöhnliche und erfolgreiche Verbindung von Unternehmertum und Kultur, wie sie die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen entwickelt hat, entscheidend.
Die Kammerphilharmonie ist ein Spitzenorchester, das zugleich musikalische Jugendarbeit in Bremen leistet. Bemerkenswert sind zudem das professionelle Management des Orchesters. Im Laufe seines erst 28-jährigen Bestehens mauserte sich das Orchester vom Geheimtipp zur Weltspitze.
Die Beethoven-Interpretationen mit dem Künstlerischen Leiter Paavo Järvi gelten inzwischen als Maßstab. Für große Aufmerksamkeit sorgte 2007 der Schritt des Orchesters, seine Probenräume inklusive Aufnahmestudio in die Gesamtschule Bremen-Ost zu verlegen. Dort werden nun Kulturproduktion auf Weltniveau, soziales Engagement in einem Brennpunkt-Stadtteil, Bildungsarbeit und gesamtgesellschaftliche Integration miteinander verbunden. „Elite goes social“ hat es der „Berliner Tagesspiegel“ einmal zusammengefasst.
Mit dem Gewinn des Deutschen Gründerpreises werden nun die musikalischen und die pädagogisch-sozialen Bemühungen gewürdigt.
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