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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Kunsthalle Bremen: Von den Absurditäten des Alltags

27.12.2019

Bremen Eine große Werkschau zu Norbert Schwontkowski gehört zu den zentralen Ausstellungsprojekten, die im kommenden Jahr auf dem Programm der Bremer Kunsthalle stehen. Unter dem Titel „Some of my secrets“ will das Haus vom 21. März bis zum 2. August 70 Gemälde und mehr als 30 Skizzenbücher Schwontkowskis zeigen. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit den Kunstmuseen in Bonn und Den Haag. Norbert Schwontkowski (1949–2013) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der zeitgenössischen figurativen Malerei und Meister der malerischen Verdichtung.

Schwontkowski studierte Malerei an der Hochschule für Gestaltung in Bremen und an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Nach Lehraufträgen in Hamburg, Bremen und Greifswald sowie einer Gastprofessur in Braunschweig wurde er 2005 als Professor für Malerei an die Hochschule für bildende Künste Hamburg berufen.

In seinen poetischen wie humorvollen Bilderfindungen widme er sich den zentralen Themen der menschlichen Existenz ebenso wie den kleinen Absurditäten des Alltags, hieß es. „Meisterhaft beherrschte er das Spiel mit Andeutungen und dem Surrealen.“

Insgesamt plant die Bremer Kunsthalle im neuen Jahr nach ihrer derzeit laufenden Ikonen-Schau sechs Ausstellungs-Eröffnungen. Ein nicht minder großes Projekt verspricht dabei die Neupräsentation der Dauerausstellung zu werden, die für die Ikonen geräumt und in Teilen in das Guggenheim-Museum im spanischen Bilbao verliehen wurde. „Remix 2020“ lautet das Motto, unter dem die Kunsthalle ihre Sammlung ab dem 16. Mai grundlegend anders zeigen will.

„Überraschende Funde aus dem Depot begegnen altbekannten Meisterwerken – was lange in separaten Sälen gezeigt wurde, trifft nun aufeinander“, lautet eine der Leitlinien. Geplant sind daneben programmatische Räume, die Themen aufnehmen, die Menschen intensiv bewegen: Globaler Handel, Klimawandel und der Kampf um den Glauben.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet vom 21. November bis 21. März 2021 eine Ausstellung zur Geschichte der Bremer Sammlung druckgrafischer Arbeiten Pablo Picassos (1881–1973). Titel: „Die Picasso-Connection.“ Die Ankäufe kamen durch den Bremer Galeristen Michael Hertz zustande, der Picassos Grafik exklusiv in Deutschland vertrat. Die Bremer Kunsthalle besitzt eigenen Angaben zufolge eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art.

Weitere Ausstellungen widmen sich Radierungen von Horst Antes (83), der Zeichnung als Ideenskizze und dem Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen 2020.

Die Bremer Kunsthalle zählt zu den größten Museen ihrer Art in Deutschland. Zum Bestand ihrer Gemälde- und Skulpturensammlung gehören Werke alter Meister, französischer und deutscher Impressionismus, klassische Moderne sowie moderne Medienkunst. Das Kupferstichkabinett der Kunsthalle versammelt mehr als 200 000 Handzeichnungen und druckgrafische Blätter.

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