Bremen - Die deutschen Museen fordern mehr Geld, um die koloniale Vergangenheit ihrer Sammlungsobjekte mit Blick auf eine eventuelle Rückgabe klären zu können. Die Provenienzforschung sei eine Kernaufgabe der Museen, müsse aber finanziell und personell gestärkt werden, sagte am Montag in Bremen der Präsident des Deutschen Museumsbundes, Eckart Köhne. Zusammen mit der Direktorin des Bremer Übersee-Museums, Wiebke Ahrndt, stellte er die zweite Fassung eines Leitfadens zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten vor.
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