Bühren/Langförden - Nach fast 27-jähriger Tätigkeit als Pastoralreferentin in Bühren und seit 2010 in der St.-Laurentius-Pfarrgemeinde Langförden-Bühren nimmt Angelika Kühling eine neue Herausforderung an. Zum 1. Januar wechselt sie in die Krankenhausseelsorge am Johanneum in Wildeshausen.

Bei der feierlichen Verabschiedung im Rahmen eines Familiengottesdienstes in Bühren stellte Angelika Kühling die Verbindung vom Motto des dritten Adventssonntags („Gaudete“, freut euch) zu ihrem ersten Kindergottesdienst am 1. März 1992 her. „Die Freude weitergeben“ sei damals am Karnevalssonntag der Leitgedanke gewesen. Die Freude am Glauben in die Gemeinde hineinzutragen, das sei Angelika Kühling durch ihre frohe, persönliche Art gelungen, stellte Pfarrer Ralph Forthaus fest.

Ein Gewand als Geschenk der Kirchengemeinde und des Pfarreirates für die liturgische Funktion in Wildeshausen überreichte der Geistliche beim anschließenden Empfang im Pfarrheim und wünschte alles Gute und Gottes Segen. Teilen und abgeben sei die Maxime der scheidenden Pastoralreferentin, ein „Aktivposten der ganz besonderen Art“, meinte der Pfarreiratsvorsitzende Josef Osterloh.

Birgit Meyer vom Bührener Gemeindeausschuss dankte für eine „tolle Zeit“ und empfand es als Trost, dass die gebürtige Oldenburgerin in Bühren wohnen bleibt. Ein Mitglied der ersten Stunde bleibe so der Katholischen Frauengemeinschaft Bühren (kfd) erhalten, freute sich auch Sprecherin Marianne Vagelpohl, die die Ideen und deren Umsetzung durch Angelika Kühling hervorhob. Pastoralreferentin Marina Busse betonte die ruhige, geordnete Art ihrer Kollegin und erinnerte an amüsante und lehrreiche „Kaffeegespräche“.

Die Hälfte ihres Lebens habe sie als Pastoralreferentin in Bühren gearbeitet, blickte Kühling zurück. Für die vielen Begegnungen sei sie dankbar. Die Gesangsgruppe „Dakapella“, diesmal ohne Kühling, bereicherte die Abschlussfeier mit Liedern.