Bümmerstede - Ein bisschen aufgeregt sind sie ja schon. Mit Weihnachtsdeko ausgerüstet und Lichterketten über die Äste der Tanne an der St.- Josef-Kirche schwingend, waren die Bümmersteder am Donnerstagabend schwer beschäftigt. Alles für die Premiere, die hier an diesem Sonnabend gefeiert wird: der 1. Bümmersteder Weihnachtsmarkt.
Wie berichtet, hatte die Siedlergemeinschaft St. Peter (Verband Wohneigentum Bümmerstede) die Idee dazu. Und die kam an. „20 Aussteller sind dabei“, freut sich Monika Osterhues, die zusammen mit Ralf Jokic, Gregor Schnabel, Sandra Pusch und Dirk Förster den Festausschuss bildet. Von 13 bis 23 Uhr ist der Weihnachtsmarkt auf der Grünfläche zwischen der Kirche und dem Westerholtsweg geöffnet.
Die Siedlergemeinschaft selber betreibt eine Getränkebude und einen Grillstand. Der Kindergarten lädt ins Kaffee- und Kuchenzelt ein. Süße Leckereien gibt es auch am Waffelstand, am Crêpes- und Pralinenstand sowie an einer Mandelbude. Und selbstverständlich werden auch viele selbsthergestellte weihnachtliche Artikel an den Ständen angeboten.
Kinder können sich beim Ponyreiten vergnügen. Und dann kommt für sie ja auch noch hoher Besuch: Der Weihnachtsmann hat sich zur Premiere angesagt. Um 17 Uhr will er kommen. Er bringt kleine Überraschungen für die Kinder mit.
Was fehlt noch? Der Weihnachtsklang! Gibt’s auch: Ab 18 Uhr ertönen die Posaunen bei einem kleinen Adventskonzert.
Damit auch die Bewohner des Alten- und Pflegeheimes St. Josef an der Veranstaltung teilnehmen können, organisiert der Verband Wohneigentum einen besonderen Service: einen Hol- und Bringdienst.
Genau darum geht es den Organisatoren: „Um das Gemeinschaftsgefühl, um alle Generationen“, sagt Ulrich Osterhues, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft. In diesem Sinne wurde auch vor 65 Jahren die Siedlung St. Peter in Bümmerstede aufgebaut. In Eigenleistung errichteten die Siedler (darunter viele Flüchtlinge und Vertriebene) ihre Häuser selber – unter Schirmherrschaft des damaligen Ratsherrn Jan Koopmann.
Das ist lange her, längst wohnen auch viele andere Menschen in dem Viertel. „Die wollen wir kennenlernen“, sagt Ulrich Osterhues. „Wir wollen den Anwohnern eine Freude machen und sie mehr zusammenführen“, betont seine Frau Monika und rückt die Töpfe mit den Weihnachtssternen zurecht.
Am Donnerstagabend war man noch lange fleißig und später zu müde, um noch aufgeregt zu sein. Am Sonnabend soll es dann aber so richtig besinnlich werden.
