BüRGERFELDE - Vier Pfarrbezirke mit rund 18 000 Gemeindemitgliedern hat die evangelische Kirchengemeinde Oldenburg. Erstmal soll nun ein gemeinsames Gemeindefest gefeiert werden, um den Zusammenhalt zu stärken. „Aufeinander zugehen“ heißt das Motto am Sonntag, 28. August. Gefeiert wird rund um die Auferstehungskirche am Rauhehorst. Zum Auftakt ab 10 Uhr wird ein besonderer Gottesdienst in der Kirche gefeiert. Danach, von 11 bis 15 Uhr, gibt es ein abwechslungsreiches Programm.

Pastorin Dörte Kramer (Auferstehungskirche), Pastorin Bärbel Bleckwehl-Wegener (Martin-Luther-Kirche), Pastor Jürgen Walter (Christuskirche) und die Kirchenälteste Kerstin Ebel stellten zusammen mit den anderen Mitglieder des Vorbereitungskreises am Dienstag das Vorhaben vor. Beteiligt am Tag des Festes ist auch der der Pfarrbezirk Innenstadt (Lambertikirche und Garnisonkirche).

„Wir wollen den Gemeindemitglieder zeigen, dass sie Teil einer großen Kirchengemeinde und nicht nur ihres Pfarrbezirkes sind“, erklärt Karin Ebel. Entstanden sei die Idee, ein gemeinsames Fest zu veranstalten, in der Arbeitsgemeinschaft „Eine Kirchengemeinde“, so Bärbel Bleckwehl-Wegener. Seit März arbeite man nun an diesem stadtteilübergreifenden ersten Projekt. „Es steckt noch in den Kinderschuhen“, betont Dörte Kramer. Erst nach dem Fest werde man sehen, was gut gelaufen sei und was man noch verbessern müsse. Denn eine Eintagsfliege soll das gemeinsame Fest nicht bleiben.

„Die Vorbereitungen haben richtig Spaß gemacht. Es war zum Beispiel auch toll, wie die Küster sich sofort engagiert haben“, findet Karin Ebel. Schon dabei habe man gesehen, wie alles zusammenwächst.

Dass man die Auferstehungskirche als Ort des ersten Festes ausgewählt habe, sei rein zufällig gewesen, betonen alle. „Sie fängt halt mit ,A’ an“, sagt Karin Ebel lachend.

Sowohl am Programm wie auch am Familiengottesdienst sind alle Pfarrbezirke beteiligt. „Wir wollen miteinander sprechen, streiten und hoffentlich aufeinander zugehen“, sagt Dörte Kramer. Angebote für jedes Alter wird es danach auch rund um die Kirche geben. Auf einer Bühne treten Gruppen aus jedem Bezirk auf. Auf einem roten Sofa sitzend werden Jugendliche zum Beispiel den Pastoren kritische Fragen stellen.

Es gibt Spiele, ein Quiz, Bingo, Musik, eine Hüpfburg, einen Kletterturm, Herzhaftes vom Grill und Süßes zum Kaffee. An Infoständen vertreten sind die Diakonie (speziell auch die Jugenddiakonin Ina Blank) und das Ökumenische Zentrum (mit fair gehandelten Waren). „Und auch unsere Konfirmanden sind eingebunden, zum Beispiel beim Auf- und Abbau“, so Dörte Kramer. Und so ziehen schon bei der Premiere alle an einem Strang.

Susanne Gloger
Susanne Gloger Redaktion Oldenburg