Hude - „Gemeinsam Gutes anstiften“ lautet das Motto, unter dem die Bürgerstiftung Hude in diesem Jahr noch mehr Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen animieren möchte.
Die Stiftung habe sich schon gut entwickelt, sagten Gerburg Schaller und Arndt Baeck, die am Freitagnachmittag auf dem Wochenmarkt einen Infostand betreuten.
Große Sprünge mit dem derzeitigen ehrenamtlichen Personal und den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln ließen sich jedoch noch nicht machen.
Auf der einen Seite werden weitere Sponsoren und Zustifter benötigt, auf der anderen Seite aber auch Menschen, die sich persönlich einbringen, ohne einen finanziellen Beitrag.
Wer Freund der Bürgerstiftung werde, könne sich so einbringen, „wie man es zeitlich schafft“, so Vorstandsvorsitzende Gerburg Schaller. Offen sei die Stiftung auch immer für neue Ideen.
Das Stiftungskapital wirft derzeit wenig Zinsen ab, dafür gibt es im Laufe des Jahres immer mal wieder großzügige Spenden, die es der Organisation möglich machen, Gutes zu tun. Die Stiftung engagiert sich mittlerweile in vielen Bereichen im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
Von Bürgern für Bürger – so die Devise. Die Stiftung fördert diverse Projekte, wie zum Beispiel die Lesepaten. Auch die Flüchtlingshilfe vor Ort erfährt Unterstützung.
So soll der Erlös des Benefiz-Theaterabends an diesem Sonntag, 28. Februar, ebenfalls für die Flüchtlingshilfe eingesetzt werden. Die Bürgerstiftung hofft auf ein volles Haus. Im Forum der Peter-Ustinov-Schule spielt ab 19 Uhr der in Hude aufgewachsene Schauspieler Mathias Kopetzki („Alarm für Cobra 11“, „GSG 9“, „Soko Köln“, „Soko Leipzig“) das Ein-Mann-Solostück „Dreck“ von Robert Schneider.
Mit viel Humor geht es in dem Stück um ein Thema, das aktueller denn je ist angesichts der Flüchtlingsströme. Die Zuschauer erahnen bei den Schilderungen des illegal in Deutschland lebenden Blumenverkäufers Sad, was es bedeutet, entfremdet zu sein von seiner Heimat. Sie erfahren von den Ressentiments und der Skepsis der Menschen im Gastgeberland.
Den Zuschauer erwarte dabei kein rührseliger Betroffenheitskitsch, heißt es. Das Stück lebe vielmehr von ironischen Zwischentönen, von Gefühlen und – trotz oder gerade wegen des ernsten Themas – vom Humor.
Karten zum Preis von 15 Euro gibt es an der Abendkasse.
