Ahlhorn - Gemütlich warm war es im eigens aufgebauten Festzelt mit kleiner Kunsthandwerk-Ausstellung, wo auch die Kinderecke und die Kaffee- und Kuchentafel zu finden waren. Eine bunte Weihnachtswelt erwartete die Ahlhorner und Gäste auf dem ehemaligen Parkplatzgelände des Markant-Marktes, mitten im Ort. Der Gewerbe- und Handelsverein sowie der Bürgerverein Ahlhorn hatten den Markt am zweiten Adventswochenende organisiert.

Unter Federführung von Garlich Grotelüschen hatten sich die Ahlhorner zusammengetan, denn auf einen Weihnachtsmarkt wollte niemand verzichten.

Besonders am Sonntag kamen die Familien mit ihren Kindern gerne auf die kleine Unterhaltungsmeile.

Von Essens- und Getränkeangeboten bis hin zum Fahrspaß im Kinderkarussell oder dem Dosen- und Pfeilwerfen an der Bude reichte das Angebot im Außenbereich. Viele ließen sich auch die Kelle Erbsensuppe aus der Gulaschkanone der „Nordmänner“ schmecken.

Am Sonntagnachmittag war die Kinderecke dicht bevölkert. Astrid Grotelüschen las hier die Weihnachtsgeschichte vor. Im Anschluss gab es für die Kleinen eine Nikolausüberraschung. Die Kinder und Jugendlichen konnten sich auf der Strohburg austoben.

Und nach und nach füllten sich auch die Reihen an den Getränkeständen. Bei Glühwein oder Bier und alkoholfreien Getränken ließ es sich besonders am Sonnabendabend gut aushalten. Das Treffen der Freunde und Nachbarn und der Austausch der neuesten Themen im Ort hielten die Leute bis in den Abend zusammen.

Und wer mehr über das Königreich Bhutan erfahren wollte, der war bei Kunsttherapeutin Sonja Grotelüschen-Tschorr an ihrem Stand im Zelt an der richtigen Adresse.

Sie gehört dem Förderverein für das unabhängige Königreich Bhutan an. Ein Land mit 700 000 Einwohnern, mitten in der Himalaya-Bergkette, umgeben von Tibet, China, Nepal und Indien. Der Förderverein sammelte auf dem Weihnachtsmarkt für das Pilotprojekt Dorf Chendebji, vor allem für Essen. 95 Cent am Tag reichen für ein Kind.

Unter dem Strich dürfte das Weihnachtsmarkt-Konzept von Garlich Grotelüschen, den mitmachenden Ahlhorner Betrieben und dem Bürgerverein aufgegangen sein. Wie hatte Grotelüschen doch im Vorfeld gesagt: Wenn die Ahlhorner Zuspruch zeigen, dann wären schon jetzt Ideen für das kommende Jahr genügend vorhanden…