Falkenburg - Tief hingen die Wolken über Falkenburg – das blieb am Sonntag nicht ohne Folgen für das Dorffest der örtlichen Vereine auf dem Dorfpark-Gelände: Weniger Besucher als erhofft kamen zum Klönen, Zuhören, Spielen und Mitmachen. „Wir sind schon beim Aufbauen ziemlich nass geworden“, haderte Jürgen Hakkel, Vorsitzender des Ortsvereins Falkenburg-Habbrügge, ein bisschen mit den Umständen.

Immerhin gab es am Nachmittag längere trockene Phasen, so dass vor allem die Kinder Gelegenheit hatten, die verschiedenen Angebote zu nutzen: Der Ortsverein hatte einen Kettcar-Parcours aufgebaut, bei der Jungen Gruppe konnten sich die kleinen Besucher schminken lassen oder ihre Geschicklichkeit am heißen Draht testen, am Nagelbalken des Schützenvereins waren Schlagfertigkeit und Treffsicherheit gefordert, Letzteres ebenso beim Schlauchkegeln der Jugendfeuerwehr, und beim Hüpfwettbewerb des TV Falkenburg ging es vor allem um Schnelligkeit.

Die Erwachsenen nahmen vor allem das reichhaltige Kuchenangebot in Anspruch. „Wir haben wieder ganz viele Kuchenspenden bekommen“, freute sich Hakkel. Später am Nachmittag trat noch der Gemischte Chor Falkenburg auf und den Abschluss bildete ein Erntedankgottesdienst mit Pastorin Uta Brahms in der Laurentiuskapelle.

Auch die Norle beteiligte sich am Programm. Die gemeinnützige Gesellschaft, die Menschen mit Beeinträchtigungen und Pflegebedürftige betreut, hat im Sommer 2015 den Dorfpark auf dem ehemaligen Lutherstift-Gelände gegründet. Bei den „Holzwürmern“, einer Gruppe mit Behinderten und Nicht-Behinderten, die Insektenhotels, Vogelhäuser und Dekoartikel aus Holz herstellen, konnten die Kinder Tierfiguren aussägen. Außerdem stellte der Künstlerkreis „Paradiesvögel“, ein „Projekt für Andersbegabte“, sein Gemälde aus.

„Früher haben wir das Dorffest jedes Jahr organisiert“, berichtete Jürgen Hakkel, „weil der Besuch mit der Zeit nachgelassen hat, richten wir es jetzt nur alle zwei Jahre aus.“ Umso mehr hätte die Veranstaltung besseres Wetter verdient gehabt.