BURHAVE - In ausgelassener Stimmung hat die Freiwillige Feuerwehr Burhave mit vielen Freunden am Sonnabend den alljährlichen Adventsball gefeiert. Nur wenige Stühle waren frei, als Ortsbrandmeister Harald Hobbie die Vertreter der benachbarten Feuerwehren und weitere Gäste im Rathaussaal begrüßte. Mittlerweile war es der 13. Adventsball.
Traditionell beginnt der Adventsball in Burhave mit einem Theaterstück. Die Theatergruppe der Feuerwehr Burhave hat in diesem Jahr das Stück „Hase oder Hund“ auf die Bühne gebracht.
Gustav Ruffer (Heinz-Dieter Hobbie) hat Geburtstag. Da wollen auch der Dorfhilfspolizist Blümchen (Christian Dierks) und die neugierige Nachbarin Frau Schulze (Heike Kuiper) gratulieren. Doch Frau Schulze bewegt an diesem Morgen etwas ganz anderes: Ihre Zwergdackelhündin „Muschi“ ist spurlos verschwunden. Der einfältige Blümchen soll das entwichene Haustier nun suchen.
Zur gleichen Zeit stehen Else Rufer (Sabine Poerschke) und ihre Tochter Sabine (Nicole Ortel) in der Küche und bereiten das Geburtstagsessen vor – es gibt Hasenbraten. Da fürchtet Frau Schulze, dass es „Muschi“ ist, die in der Pfanne liegt. Und Opas (Willi Janßen) größte Sorge ist, dass es nun nur noch Klöße und Salat zu Mittag gibt.
Aber Opa hat es ohnehin faustdick hinter den Ohren. Er hat ein Paket mit erotischer Damenbekleidung bekommen. Und dieser Inhalt verbreitet sehr viel Aufregung im Hause Ruffer. Die Familie ist entsetzt, dass Opa so etwas drunter trägt. Aber schließlich stellt sich heraus, dass Opa nur das Beste für seine Enkelin will. Er hat ihr nämlich einen Laden gemietet, in dem sie neben Nagelpflege auch gleich BHs und Höschen verkaufen soll.
Am Ende geht das fast kriminelle Lustspiel versöhnlich aus. „Muschi“ taucht wieder auf und die Enkelin bekommt ihren Laden. Nur der Hasenbraten ist mittlerweile kalt.
Viel Beifall gab es nach dem letzten Vorhang für die Theaterspieler. Vor allem Willi Janßen spielte sich mit seiner Rolle als gemütlicher und etwas durchtriebener Opa in die Herzen der Zuschauer.
Nach dem Theaterstück wurde die Tanzfläche freigegeben. Zur Musik der Band „A la Carte“ wurde dann bis in die Morgenstunden getanzt und gefeiert. Wer wollte, konnte dabei auch sein Glück bei einer Tombola versuchen.
