Cäciliengroden - „Alles gut, alles harmonisch, wir sind sehr zufrieden“, zog Christel Hein als Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Cäciliengroden am Sonntagabend die Bilanz unter das 81. Siedlerfest. Der neue Vorstand hatte damit seine Feuertaufe bestanden.
Erstmals hatte es bei dem Volksfest eine professionelle Security gegeben, die hatte die Strecke beim Besenwerfen gesichert und bei den Zeltfeten darauf geachtet, dass sich manche in der Folge von Alkohol erhitzte Gemüter rasch wieder beruhigten.
Am Sonntagabend ging das Fest nach einer eigenen Veranstaltung für die Kinder und dem Ausrufen der Gewinner des Besenwerfens vom Sonnabend zu Ende.
Die besten Weiten erzielten „WhatsApp lebt“ aus Cäciliengroden, es folgten die „Nackengardinen“ und die „Wellenreiterinnen“. Bei den Kostümen sicherte sich „FC Ahoj“, die durch ausgesprochen gute Laune in ihren knallbunten Tütüs auffielen und die mit einer Seifenblasenmaschine auf dem Bollerwagen, mit Ahoj-Brause-Pulvertüten und Kamelle im Gepäck für Verblüffung sorgten, den ersten Platz vor den „Eisverkäufern“, die sogar echtes Eis dabei hatten und großzügig davon abgaben. Den dritten Platz belegten die „süßen Kühe“ der „Muh-Tanten“. Insgesamt fiel auf, dass weitaus weniger große, aufwendig gebaute „Getränkewagen“ unterwegs waren.
Die Kostüme wurden von einer Jury nach strengen Kriterien bewertet, dazu gehörten Silvia und Josef Wesselmann aus der Siedlergemeinschaft Sande sowie Merle Mänz vom Heimatverein Gödens-Sande. Neben dem ersten Eindruck und der Kreativität war auch das Verhalten der Gruppe entscheidend.
