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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Cannes rüstet sich für internationale Filmstars

12.05.2010

CANNES Es wird gehämmert und gesägt, Bagger räumen die letzten Überbleibsel des Sturms der vergangenen Woche vom Strand, planieren den Sand für Bars und lauschige Lounges. Lastwagen verstopfen die Croisette, und Helfer montieren Gerüste für Scheinwerfer, Kameras, Leinwände und Bühnen. Cannes rüstet sich für die Filmstars.

Von heute an werden sie auf den Roten Teppichen posieren, Interviews geben, Filme vorstellen und ihre Gesichter immer wieder in die Kameras der Fotografen und Touristen aus der ganzen Welt halten.

Den Anfang machen Schauspieler Russell Crowe und Cate Blanchett, die mit Ridley Scotts Version des englischen Heldenepos „Robin Hood“ das 63. Festival in Cannes (12. bis 23. Mai) am Abend eröffnen werden. Ebenfalls auf dem Roten Teppich an der Croisette werden dann die Jurymitglieder der Filmfestspiele erwartet, allen voran ihr Präsident, der Regisseur Tim Burton. Ihm stehen unter anderem die Schauspielerin Kate Beckinsale und ihr Kollege Benicio Del Toro zur Seite.

18 Produktionen konkurrieren in diesem Jahr um die Goldene Palme, wobei die meisten Beiträge aus nichteuropäischen Ländern kommen: Mahamat-Saleh Haroun schickt mit „Un Homme Qui Crie“ erstmals einen Film aus dem Tschad ins Rennen, China stellt „Chongqing Blues“ von Xiaoshuai Wang vor, Südkorea ist gleich zweimal vertreten, und aus Thailand bringt Filmemacher Apichatpong Weerasethakul „Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives“ mit an die Croisette.

Frankreich geht mit vier Filmen und damit den meisten Beiträgen in den Wettbewerb, darunter Mathieu Almaric („Tournée“), Xavier Beauvois („Des Hommes Et Des Dieux“), Rachid Bouchareb („Hors La Loi“) und Altmeister Bertrand Tavernier, der mit „La Princesse de Montepensier“ um die Goldene Palme konkurriert. Nach dem Erfolg von Michael Hanekes „Das weiße Band“ im vergangenen Jahr ist Deutschland nur in der Sektion „Un certain regard“ mit Christoph Hochhäusler und „Unter Dir die Stadt“ in Cannes dabei.

Die USA sind nur mit einem Film im Wettbewerb: Dough Limans „Fair Game“ mit Sean Penn. Mit viel Hollywood-Glamour ist dennoch wie üblich an der Côte d’Azur zu rechnen.

Die regionale Tageszeitung „nice-matin“ kategorisiert denn auch schon mal Filme und Events nach Hollywood-, Glamour-, Publikums- und Cineasten-Faktor.

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