Cappeln - Harmonisch, wie es der Vereinsname ausdrückt, verlief die Mitgliederversammlung des Musikvereins „Harmonie“ Cappeln. Im Pfarrheim blickten die Musikerinnen und Musiker um Dirigent Dieter Bührmann auf zahlreichen Aktivitäten zurück und planten Termine für künftige Auftritte.
Wenig Veränderungen gab es bei den turnusgemäßen Wahlen zum Vorstand. Nahezu alle Mitglieder der Führungsriege erhielten ein einstimmiges Votum der Versammlungsteilnehmer. Somit bleibt Stephan Ammerich Vorsitzender, unterstützt von Florian Vagelpohl als Stellvertreter. Dieter Bührmann wird weiterhin als Dirigent den Taktstock schwingen. Birgit Hasenkamp leitet das Jugendorchester. Christina Taphorn verwaltet die Finanzen des Vereins, Josef Vagelpohl fungiert als Schriftführer, Pauline Bührmann ist Jugendsprecherin, und Claudia Hagedorn wird sich um die Instrumente des Vereins kümmern.
Zu Beginn der Versammlung gedachte man des verstorbenen Ehrenmitglieds Josef Espelage, der über 50 Jahre im Musikverein Harmonie aktiv als Musiker und Vorstandsmitglied tätig war und sich große Verdienste um den Verein erworben hat.
Ammerich bedankte sich bei den Mitgliedern, für den im vergangenen Jahr geleisteten Einsatz und hob besonders das Engagement von Tobias Bührmann hervor, der sich vorbildlich für die Jugendarbeit eingesetzt habe. Die Ausrichtung des Oktoberfests als Premiere zum 111- jährigen Vereinsbestehens sei ein Erfolg gewesen, obgleich sich die Zahl der Besucher in überschaubarem Rahmen gehalten habe. Trotzdem soll die Veranstaltung in diesem Jahr wiederholt werden, allerdings mit einigen Änderungen. Als Termin wurde der 26. Oktober genannt.
Bührmann zeigte sich mit dem musikalischen Niveau des Orchesters zufrieden und berichtete über 44 öffentliche Auftritte, auf die man sich an 51 Probeabenden vorbereitet habe. In einem humoristischen Beitrag ließ Schriftführer Josef Vagelpohl viele Ereignisse im vergangenen Jahr detailliert Revue passieren. Der Schriftführer berichtete über zahlreiche Aktivitäten. Dazu zählten viele Auftritte im Ort, aber darüber hinaus auch in zahlreichen Teilen des Oldenburger Münsterlandes.
Johannes Hülsmann, der zusammen mit Wilhelm Sieverding die Kasse geprüft hatte, bescheinigte der Schatzmeisterin Christine Taphorn eine vorbildliche Buchführung.
