Oldenburg - „Alte Meister“ bilden in der Musik ein fest umrissenes Genre: Klassik, Barock oder früher. Der Cellist Matthias Lorenz fasst ihn viel, viel weiter. Werke aus den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts ordnet er dieser Kategorie zu – und nennt seine neue Reihe mit Werken von Bernd-Alois Zimmermann bis Isang Yun kess „Alte Meister“.

Oldenburg zählt neben Dresden und Frankfurt zu den Spielorten. Lorenz, der sechs Jahre lang die spannend gemachte Reihe „Bach heute“ präsentiert hat, erläutert in jedem Konzert eingehend ein gut 50 Jahre „altes“ Werk. Dazu gesellt sich eine Komposition, die eigens für den Cellisten und die Konzertreihe komponiert worden ist oder noch in Auftrag gegeben wird. Die Konzerte beginnen in Oldenburg am Montag, 22. September, um 20 Uhr im „Wilhelm 13“.

Der Oldenburger Komponist Friedemann Schmidt-Mechau, inzwischen in Frankfurt lebend, betreut auch die neue Reihe. Am ersten Abend werden vier Schlüsselwerke der solistischen Celloliteratur vorgestellt: „sonate für cello solo“ von Zimmermann, „nomos alpha“ von Iannis Xenakis, „Pression“ von Helmut Lachenmann und „Glissées“ von Yun. 2015 geht es weiter.