Sandkrug - „Flashmob – zwischen Licht und Schatten“ lautet die Überschrift zum nächsten Auftritt der Circusschule Sternchen. Am Sonnabend, 23. November, 19 Uhr stehen die jungen Menschen in der Veranstaltungshalle in der Waldschule, Schultredde 17, auf der Bühne. Damit alles gut klappt, proben die Mädchen und Jungen hoch konzentriert.

Die Zwölf- bis 17-Jährigen unternehmen in dem Stück, das sich dem Massenphänomen Flashmob auf künstlerische Weise nähert, eine U-Bahnreise durch die Gemeinde Hatten. Plötzlich ändert sich das ruhige Bild: Menschen fangen an, verrückte Dinge zu machen. Und schlagartig ist alles vorbei, bis zum nächsten kreativen Ausbruch.

Nachdem die Circusschule im vorigen Jahr den Kunst- und Kulturpreis des Landkreises Oldenburg erhalten hat, ist dies die erste Produktion der Jugendgruppe in Eigenregie. Sie haben sich das Thema selbst ausgesucht, Theaterszenen entworfen, die Bühne in eine U-Bahnstation verwandelt und ihre speziellen Circustechniken weiterentwickelt. Mit viel Spaß und Engagement ist eine facettenreiche Geschichte entstanden. Theater, Akrobatik, Balance, Luftakrobatik und Jonglage verschmelzen zu einer Einheit. Ihre Erfahrungen in 2012 mit Schwarzlicht als gestalterischem Mittel wurden von den Jugendlichen in dieses Projekt mit eingearbeitet. die Vorstellung „Flashmob“ ist mit Hilfe des Förderprojekts Generation 2.0 entstanden und wird von den Trainern der Circusschule begleitet. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. In der Pause wird für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.

Die Circusschule Sternchen ist ein Projekt des Elternselbsthilfe-Vereins Hatten. Sie wurde 2005 gegründet. Es trainieren etwa 35 Kinder und Jugendliche in drei Gruppen mit einem Trainerteam.