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Advent in Corona-Zeiten Cloppenburger Christen wollen Licht in die Welt bringen


„Licht in die Welt bringen“, das ist der Titel für den ersten Impuls in diesem Advent, zu dem (von links) Hubert Jost-Enneking, Pfarrer Bernd Strickmann, Margret Dorissen und Günter Kannen  am ersten Adventssonntag  in die St.-Andreas-Kirche einladen. Zwischen 15 Uhr und  17.30 Uhr  können Interessierte kommen und gehen, wann sie möchten.
Gehlenborg

„Licht in die Welt bringen“, das ist der Titel für den ersten Impuls in diesem Advent, zu dem (von links) Hubert Jost-Enneking, Pfarrer Bernd Strickmann, Margret Dorissen und Günter Kannen am ersten Adventssonntag in die St.-Andreas-Kirche einladen. Zwischen 15 Uhr und 17.30 Uhr können Interessierte kommen und gehen, wann sie möchten.

Gehlenborg

Cloppenburg - Eine große Weltkugel aus Weidenzweigen liegt auf dem historischen Taufbecken der St.-Andreas-Kirche. Hubert Jost-Enneking, Pfarrer Bernd Strickmann, Margret Dorissen und Günter Kannen sehen in der beleuchteten Weltkugel eine große Sehnsucht der Menschen. Das Licht in der Dunkelheit war bereits eine Metapher der alttestamentlichen Autoren. In der Zeit der Pandemie sehnen sich viele Menschen nach Begegnung, einer helfenden Hand oder nach einem freundlichen Blick – also nach etwas Licht in dunkler Zeit. Und das soll es an jedem Nachmittag der vier Adventssonntage in der St.-Andreas-Kirchengemeinde geben. Jeweils von 15 bis 17.30 Uhr gibt es biblische Impulse, musikalische Meditationen, Texte und Anregungen, die Mut machen. Während dieses Zeitfensters kann jeder kommen und gehen, wie er möchte.

Videobotschaft

Im Gemeindeteil St. Bernhard hat das „Einläuten des Advents“ eine große Bedeutung. In diesem Jahr ist enges Beieinanderstehen bekanntlich nicht drin. Aber über Facebook und WhatsApp wird es an diesem Samstag eine spezielle Videobotschaft geben.

Am anstehenden 1. Adventssonntag in der St.-Andreas-Kirche geht es um das Licht, das die Welt so nötig hat. Ausgehend von biblischen Geschichten (15/16/17 Uhr) wird Karsten Klinker jeweils um 15.30, 16.30 und 17.30 Uhr dem Nachmittag eine besondere musikalische Note geben. Schließlich kann der eigene Name in der Heiligen Nacht auf eine große Schriftrolle geschrieben werden. Diese große Rolle wird schon seit Jahren nachts zum Geburtsort Jesu getragen. Benediktinermönche der Abtei Dormitio haben diese Aktion ins Leben gerufen. Wer will, kann im Zuge des Projektes „Ich trage deinen Namen“ auch spenden. Der Erlös kommt vor allem sozialen Projekten und Einrichtungen in Bethlehem, in dem vor allem die Ärmsten sehr unter der Corona-Krise leiden, zugute (www.dormitio.net).

Heiliger Nikolaus

Am 2. Adventssonntag geht es in der St.-Josef-Kirche um den Heiligen Nikolaus. Am 3. Advent lautet das Thema „Frieden überwindet Grenzen“ (St.-Andreas-Kirche). Es schließt sich die Friedensmesse an, in der traditionell das „Friedenslicht von Bethlehem“ von den evangelischen Pfadfindern in die St.-Andreas-Kirche gebracht wird (18 Uhr). Am 4. Advent (St.-Josef-Kirche) richtet sich der Adventsimpuls vor allem an Familien.

Zudem hängen ab dem 1. Adventswochenende wieder „Wunschsterne“ an den Adventskränzen der katholischen Kirchen in der Stadt Cloppenburg. Wer einem Kind einen Weihnachtswunsch erfüllen will, kann das tun, ein Paket packen und das Paket bis Montag, 14. Dezember, zum Forum, Sevelter Str. 4, bringen. Es geht um Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen kein Weihnachtsgeschenk bekommen würden.

Stille Messen bei Kerzenlicht werden an den drei ersten Montagen des Advents in St. Josef (19 Uhr) gefeiert. Zu einer stillen Gebetszeit in St. Josef lädt Kaplan Michael Bohne dienstags im Advent (17.15 bis 18 Uhr) ein. In der St.-Andreas-Kirche haben die Messen an jedem Freitagabend ab 19 Uhr adventliche Elemente.   

ð Schon vor dem Advent ist in der St.-Augustinus-Kirche der Krippenstall aufgebaut.

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