CLOPPENBURG - CLOPPENBURG/CAM - „Feldarbeiten“ heißt eine Kunstausstellung von Pablo H. Hirndorf, die am Sonntag, 6. Mai, in der Münchhausenscheune des Museumsdorfes Cloppenburg eröffnet wird. Nach der Begrüßung durch Museumsdirektor Professor Dr. Uwe Meiners und einem Grußwort der stellvertretenden Bürgermeisterin Ursula Bernhardt wird der Leiter des Emslandmuseums Schloss Clemenswerth, Dr. Reiner Meyer, eine Einführung in die Ausstellung geben. Die musikalische Begleitung haben Anja Herold (Saxophon) und Dagmar Ludwig (Bassklarinette) übernommen. Die Ausstellung ist bis zum 22. Juli geöffnet.

Der 1963 in Altenbücken geborene Pablo H. Hirndorf lebt und arbeitet als freier Künstler in Warpe im Kreis Nienburg. 1992 schloss er sein Studium der Freien Kunst an der FH Hannover als Meisterschüler ab. Es folgten überregionale Ausstellungen, Kunstaktionen und Beteiligungen sowie Aufträge im privaten, öffentlichen und kirchlichen Raum.

Hirndorf verarbeitet unterschiedliche Materialien wie Blech, Stroh oder Holz unter malerischem Schwerpunkt. Seine Arbeit entwickelt sich zunehmend „raumgreifend“.

Im Sommer 2003 beginnt er sein Open-Air-Projekt „Feldarbeiten“, bei dem er gewichtige Strohrundballen als Druckstock für großformatige, malerische Grafik auf unterschiedlichen Stoffen benutzt. Diese werden zum Teil zu Rauminstallationen weiterverarbeitet. Das „Rund“ bestimmt fortan formal und thematisch Hirndorfs Arbeit.