CLOPPENBURG - Gisela Schäfer ist am Sonntag beim 164. Jahresfest des Gustav-Adolf-Werkes (GAW) im Saal Taphorn in Cloppenburg für ihre 24-jährige Tätigkeit als Leiterin der Frauenarbeit vom Oldenburger Bischof Peter Krug mit einer Urkunde ausgezeichnet und aus dem Amt entlassen worden. Als Nachfolgerin ernannte Bischof Krug anschließend Rita Beutin. „Alles was ihr tut, tut ihr im Namen Jesu“, hatte Bischof Krug am Ende der offiziellen Einführung der Frauenvorsitzenden gesagt.

Das Gustav-Adolf-Werk hilft religiösen Minderheiten. Partner sind protestantische Minderheitskirchen in Europa, Lateinamerika und Zentralasien. Das GAW unterstützt beim Gemeindeaufbau, bei der Renovierung, beim Kauf und beim Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen, bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben in den Gemeinden, bei der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Institution ist das älteste evangelische Hilfswerk in Deutschland und wurde 1832 in Leipzig gegründet.

Begonnen hatte das 164. Jahresfest mit einem feierlichen Gottesdienst in der evangelischen Kirche. Als Gastprediger sprach Pfarrer Igor Vukan aus Slowenien. Vukan konnte Dank eines Stipendiums des Gustav-Adolf-Werkes damals das Studium zum Pfarrer erfolgreich beenden. Für die musikalische Begleitung des Festtages sorgte Kreiskantor Jürgen Löbbecke. Pastor Andreas Pauly sagte später im Rahmen der Feier: „In drei Jahren werden wir die größte Glaubensgemeinschaft in der Stadt sein“. Er forderte die Gläubigen dazu auf, neu aufeinander zuzugehen.