Cloppenburg - Zum Sonntagsspaziergang am 27. Oktober stellt Lukas Aufgebauer, Leiter der museumspädagogischen Abteilung, unter dem Motto „Wo gehobelt wird…“ Holzbearbeitung und ihre Werkzeuge im Museumsdorf Cloppenburg vor.

Holz war schon immer einer der bedeutendsten Naturrohstoffe überhaupt. Die beeindruckenden Fachwerkbauten und die große Möbelsammlung des Museumsdorfs belegen dies deutlich. Doch wie wurde dieses Holz in vorindustrieller Zeit bearbeitet? Heute gibt es für jeden Bearbeitungsschritt eine spezielle Elektromaschine, früher musste alles von Hand erfolgen: sägen, glätten, stemmen, hobeln, furnieren … Aufgebauer begibt sich mit den Besuchern auf einen kleinen Rundgang durch das Museum, um Werkzeuge und Vorrichtungen zu entdecken, mit denen Holz bearbeitet wurde. Die Führung richtet sich dabei ausdrücklich nicht an Experten, sondern an alle, die schon immer mal den Unterschied zwischen einem Stechbeitel und einem Hobel wissen wollten. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr an der Museumskasse.

ð Kinder ab acht Jahren können am Sonntag in der kleinen Bauerschaftsschule im Museumsdorf eine Schulstunde wie vor 250 Jahren erleben. Sie erfahren, wie der Unterricht früher ablief und welche Fächer unterrichtet wurden. Wer mag, kann sich darin üben, seinen Namen in Sütterlin zu schreiben und die Dorfschulreife erwerben. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Museumskasse.

ð Die Museumstöpferei hat am Sonntag von 13 bis 17 Uhr geöffnet, hier kann man die Arbeit an der Töpferscheibe verfolgen. Die Spinnstube im Hof Quatmann hat von 12 bis 17 Uhr geöffnet, und Besucher können der Spinnerin bei der Arbeit zusehen.