CLOPPENBURG - Mit „Crazy Musik in the Air” begann das Konzert der Feuerwehrkapelle Cloppenburg. Und von Beginn an, den das Ausbildungsorchester bestritt, war den Gästen am Sonnabend in der Stadthalle klar, der Titel ist Programm: „Klangfeuer“ durch Zeit und Raum. Moderator Werner Brinkmann machte deutlich, wo die Reise hin ging: im ersten Teil von Nagano in Japan an die Westküste Amerikas sowie zurück in die Puszta.
Nach „The Lion sleeps tonight“ verabschiedeten sich erstmal die 70 Musikerinnen und Musiker des Nachwuchses, der von Andrea Brinkmann dirigiert wurde, um der Feuerwehrkapelle die Bühne frei zu machen.
Unter der Stabführung von Ralf Bohmann ging es mit der großen Overture „Olympica“ los. Die Besucher sind in Nagano angekommen. Von hier ging es aufs Meer. Kraftvolle Posaunenklänge und sanfte Tenorhorneinlagen transportierten das wogende Meer und die stille See zum Publikum. Dank Kees Vlaks „Lord of Seven Seas“ wurde die Stadthalle zu einem Schiff, das durch Sturm und Regen fegte. Noch vor der Pause fanden sich die Musikfreunde in Ungarn wieder – mit der Suite von Jan van de Roost mit dem Titel „Puszta“.
Ein atemberaubender, orchestraler Sound vom legendären karibischen Meer holte die Besucher zum Beginn des zweiten Teiles wieder ein. Mit jedem Ton wogten die Wellen, und die Segel der Piratenschiffe blähten sich im zornigen Wind: „Pirates of the Caribbean“ präsentierten die Trompeten, Posaunen und Tenorhörner. Als Piraten verkleidet gingen die Musiker auf die Reise von der Karibik nach Afrika mit „African Inspiration“ und einer Verschmelzung der originalen afrikanischen und der anglo-amerikanischen Musik, bevor die Musiker mit „Tom Jones in Concert“ noch ein packendes Arrangement boten.
Iris Brinker-Scheper brillierte mit Tina Turners „Simply the best“ und gab noch „It’s raining men“ oben drauf. Und mit „Everbody needs somebody“ verabschiedeten sich alle Musiker gemeinsam vom begeisterten Cloppenburger Publikum.
Geehrt wurden für langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehrkapelle Monika Helmes (40 Jahre). Vom Vize-Präsidenten des Niedersächsischen Musikverbandes (NMV), Martin Engbers, erhielten Monika Helmes (40), Nico van de Wetering (30) und Carl Schade (20) eine Auszeichnung. Torsten Ellmann wurde mit einem Blumenstrauß aus den Reihen der Kapelle verabschiedet.
