CLOPPENBURG - CLOPPENBURG - Der Rock und Grunge der 90er wollte schon damals nicht massenkompatibel sein. Dass sich das trotz der Popularität von Bands wie „Nirvana“, den „Stone Temple Pilots“ oder „Pearl Jam“ nicht geändert hat, mussten die Musiker von „Monkeybone“ am Sonnabend bei ihrem Konzert im Bebop feststellen. Zum offiziellen Konzertbeginn um 22 Uhr hatten sich nur wenige Gäste eingefunden. Bis zum Finale füllte sich das Bebop aber noch, so dass rund 100 Zuhörer nach Zugaben riefen.
Drummer Jens Weidenheimer, Bassist Jens Kreft, Harald Riesterer an der Gitarre und Sänger Marcus Pföhler heizten mit Songs von „Limp Biskit“, „Incubus“ und „Nirvanas’“ unvergessenem „Smells like Teen Spirit“ ein, was die Fans mit wildem Mähnenschütteln quittierten. Die Band versuchte ihrerseits, die Stimmung durch Showeinlagen Richtung Siedepunkt zu treiben. Begeisterung erzielten sie jedoch eher mit ihrem authentischen Sound und und beeindruckender Spielsicherheit.
