CLOPPENBURG - Die Sonderausstellung „Arrigo Wittler – 1918 bis 2004“ stellt Jörg Michael Henneberg von der Oldenburgischen Landschaft beim nächsten Sonntagsspaziergang im Museumsdorf am 18. Januar vor. Die Retrospektive läuft noch bis zum 1. März in der Münchhausenscheune.
Arrigo Wittler war ein „Kosmopolit“ unter den Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zeitweise lebte er in Matrum bei Cloppenburg. Sein Werk umfasst mehr als 5000 Bilder und Zeichnungen, unter anderem auch Portraits von zahlreichen Persönlichkeiten aus dem Oldenburger Land.
Künstlerische Schwerpunkte setzte er mit der Beschäftigung mit den modernen Naturwissenschaften und der „Vermassung“ der Menschheit. Er wurde in den 60er und 70er Jahren intensiv von der Bayer AG gefördert, was ihm eine finanzielle Unabhängigkeit vom Kunstbetrieb ermöglichte.
Treffpunkt für die Führung ist um 14.30 Uhr an der Museumskasse.
Für Kinder ab zehn Jahren ist das Mitmach-Angebot „Mit Gänsekiel und Tintenfass“ gedacht. Hier lernen die Teilnehmer den früheren Beruf des Schreibmeisters kennen. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Museumskasse.
