Cloppenburg - Einen Ausschnitt aus dem malerischen Werk von Jürgen Tarrasch zeigt die neue Ausstellung in der Kunsthalle im Cloppenburger Kulturbahnhof, die am Sonntag eröffnet wurde. Der Künstler hat lange Zeit in der Gemeinde Emstek gewohnt und zog im Jahr 1999 mit seiner Familie nach Birmingham im US-amerikanischen Bundesstaat Alabama. Dort lehrt Jürgen Tarrasch als Kunstprofessor und arbeitet als freischaffender Künstler.
Die für die Ausstellung zusammengeführten Gemälde erscheinen auf den ersten Blick abstrakt, die Inspiration kommt immer von gesehenen Landschaften und Naturereignissen. Es handelt sich um malerische Annäherungen an Natur und Landschaft, erläuterte Dr. Martin Feltes in seiner Begrüßung. Dies wurde auch in einem Dialog deutlich, den Jürgen Tarrasch mit seiner ehemaligen Kunstlehrerin, Karola Baumann aus Düsseldorf, führte. In diesem Gespräch spiegelte sich der künstlerische Werdegang von Jürgen Tarrasch von seiner Ausbildung an der Kunstakademie in Warschau bis heute. „Ich habe figürlich begonnen und mich zuerst auf die Freskomalerei konzentriert. Mich interessierten dabei vor allem die technischen Möglichkeiten und Herausforderungen,“ berichtete der Künstler. Die Ausstellung wurde vom Kulturforum Cloppenburg sowie von der LzO-Stiftung Kunst und Kultur gefördert und ist noch bis zum 15. Juli 2018 zu besichtigen. Die Öffnungszeiten sind sonntags und mittwochs von 15 bis 18 Uhr und donnerstags von 18 von 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.
