CLOPPENBURG - Zu einem Benefizkonzert für das Projekt „Kinder in Wakkerstroom“ (Südafrika) hatten der am Kap lebende Cloppenburger Marco Spalke und seine Ehefrau Justine gemeinsam mit der Band „Africa alive“ am Freitag, 5. Juni, in die Stadthalle eingeladen. Dass nur gut 200 Besucher den Weg dorthin fanden, kratzte nicht an der guten Stimmung.

Kaum war der erste Trommelschlag zu hören, hielt es die Cloppenburger nicht mehr auf ihren Stühlen. Sie standen auf, um nach den afrikanischen Rhythmen zu tanzen und zu klatschen. Die Musiker vom Kap brachten mit ihren Darbietungen ein Stück Lebensfreude ihrer Heimat in die Kreisstadt.

Dazu berichtete der Keyboarder und Leiter der Band, Julian Manuel, von der Bedeutung der Trommel in seinem Land und rief alle Gäste zum gemeinsamen Tanz auf. Justine Spalke übersetzte seine Einladung. Die vertonte Reise führte vom Reggae über Blues, Rock n’ Roll und auch etwas Hip Hop quer durch die Welt der Musik.

Beeindruckend war der Film über das Hilfsprojekt, in das die Spenden des Abends fließen. Er zeigte Szenen, in denen Kinder auf einem Weingut 250 Kilometer von Kapstadt entfernt in der Farmschule lernen und essen, wie sie Jugendgottesdienste erleben und Sport treiben. Zudem beleuchtete der Streifen das familiäre Umfeld der Mädchen und Jungen.

Für Spalke, der nach 2007 seine Heimatstadt zum zweiten Mal musikalisch grüßte, geht die Arbeit für die Gesellschaft „Jugend mit einer Mission“ weiter. Für 2010 plant er das dritte Benefizkonzert.