CLOPPENBURG - Positiv überrascht von der starken Resonanz auf die just zu Ende gegangene Ausstellung über den Maler Heinz Witte-Lenoir zeigte sich jetzt der Direktor des Museumsdorfs, Professor Dr. Uwe Meiners, vor rund 45 Gästen des 284. Historischen Nachmittags. Dazu hatte der Geschichtsausschuss im Heimatbund für das Oldenburger Münsterland in das Niedersächsische Freilichtmuseum eingeladen.

Das sei, so Meiners weiter, vorab nicht zu erwarten gewesen, weil der aus Hude stammende Künstler im Oldenburger Münsterland quasi ein Unbekannter gewesen sei. Witte-Lenoir habe zwar Ende des 19. Jahrhunderts als Eisenbahnlehrling und noch einmal am Ende des Zweiten Weltkriegs einige Jahre in Löningen verbracht, aber dies sei, erklärte Meiners, nicht im öffentlichen Bewusstsein verankert.

Darum sprach er den Menschen in der Region ein Kompliment aus. Die Südoldenburger hätten das Werk des polyglotten Künstlers, der viele Jahre seines Lebens in Paris und Berlin verbrachte, sehr interessiert aufgenommen, lobte Meiners. Damit liege der Geschichtsausschuss des Heimatbundes also im Trend, sagte Dr. Michael Hirschfeld, der als Ausschuss-Vorsitzender zu Beginn der Veranstaltung die Interessierten aus den Kreisen Cloppenburg und Vechta begrüßen konnte.