CLOPPENBURG - CLOPPENBURG/EB - Mit der „Dominikus-Messe“ von Johann Michael Haydn (1737 – 1806) will der Cloppenburger Kirchenchor St. Andreas den Festgottesdienst am Ostersonntag, 8. April, ab 9.45 Uhr gestalten. Dabei sind, wie bereits 2006, wieder Mitglieder des Oldenburger Staatsorchesters sowie vier Solisten.
Den Sopran besetzt Beate Stanko. Die Solostellen von Tenor und Bass übernehmen die Brüder Bernd und Heinrich kl. Siemer. Als Altistin fungiert Ursula Carla.
Der Komponist der Orchestermesse war der jüngere Bruder von Joseph Haydn, und steht bis zum heutigen Tag etwas in dessen Schatten. Er pflegte eine Freundschaft mit Mozart, und wurde 1782 dessen Nachfolger als erster Hof- und Domorganist in Salzburg. Die Kritik schreibt ihm ein beachtenswertes künstlerisches Profil im kirchenmusikalischen Bereich zu. Das zeigt sich etwa in 33 lateinischen und acht deutschen Messen, die er schuf.
Die „Dominikus-Messse“ stammt aus dem Jahr 1790. Zahlreiche Abschriften, die in mehreren europäischen Ländern gefunden wurden, geben Zeugnis von ihrer Beliebtheit. Das wollen auch die Angehörigen des Kirchenchores St. Andreas unter der Leitung ihres Dirigenten Karsten Klinker vor dem hoffentlich zahlreichen Cloppenburger Publikum unterstützen.
Weitere von den Sängern mitgestaltete Gottesdienste stehen am Gründonnerstag, 5. April, ab 20 Uhr mit der Abendmahlsfeier sowie am Karfreitag, 6. April, ab 15 Uhr auf dem Programm. Dann wird die gesungene Passion von Alexander Pfaffendorf aufgeführt. Am Ostermontag, 9. April, singt der von einer Band begleitete Kinder- und Jugendchort im Hochamt ab 9.45 Uhr.
