CLOPPENBURG - Rund 600 Besucher haben am Sonntag das Konzert „Klangfeuer – von Menschen und ihren Träumen“ der Cloppenburger Feuerwehrkapelle von 1884 genossen. Die Musikerinnen und Musiker brannten in der Stadthalle wahrlich ein melodiöses Feuerwerk ab.

Schon der Start mit dem Sonnenaufgang aus „Also sprach Zarathustra“ ließ die Erwartungshaltung steigen. Und es war erst das Ausbildungsorchester unter der Leitung von Andrea Brinkmann. Hier bewiesen 70 junge Musikbegeisterte eindrucksvoll, dass sich ihre Ausbildung durchaus lohnt.

Vorsitzender Werner Brinkmann freut sich einerseits, dass das Durchschnittsalter der Feuerwehrkapelle bedingt durch die hohe Anzahl von Kindern und Jugendlichen auf unter 24 Jahre gesunken ist. Anderseits sei man stolz darauf, dass der Verein noch bis zu 80 Prozent der Ausbildung mit 20 eigenen Kräften bewältigen könne.

Zu was die Ausbildung letztlich befähigt, erlebten die Musikliebhaber bereits beim ersten Stück der Feuerwehrkapelle unter der Stabführung von Ralf Bohmann. Monumental und klangvoll kam die Filmmusik „Ben Hur“ an die Ohren.

Bei „Around the world in 80 days“ von Otto Schwarz führten die Musiker das Publikum rund um den Globus. Wie bei Jules Vernes wurde mit Ballon, Elefant, Dschunke und Planwagen die Reise angetreten.

Nach der Pause wurde es mit „Total Toto“ und „Imagine“ dann etwas moderner. Als Solistin erspielte sich Katrin Sprengel eine extra Portion Applaus. Mit „Pur“ und „Gilbert o’Sullivan gingen die Zugaben zu Ende. Zuvor hatten die Musiker in bunten Kostümen zu „YMCA“ vor der Bühne gestanden, bevor das eigentliche Konzert mit „Westernhagen on tour“ schloss.