CLOPPENBURG - Auf der Säuglingsstation des St.-Josefs-Hospitals in Cloppenburg herrscht Hochbetrieb. Trotzdem kümmern sich Ärzte und Schwestern in aller Ruhe um Babys und deren Mütter. Als der Fotograf eine Aufnahme von derzeit 18 Neugeborenen machen will, ist das auch kein Problem. Alle Mütter stimmen zu und die Schwestern Brigitte Lamping und Cäcilia Tebben legen die Jungen und Mädchen auf ein großes Bett. Jedes Kind bekam natürlich vorher ein Armbändchen mit dem Namen.

Dass das Oldenburger Münsterland zu den geburtenstärksten Regionen in Deutschland gehört, wird auch an den Zahlen deutlich. Im Cloppenburger St. Josefs-Hospital kamen im letzten Jahr über 700 Mädchen und Jungen zur Welt. In diesem Jahr waren es bis Mitte September schon 480, 48 allein in diesem Monat.

Die Chefgynäkologen Ilona Schulz-Im Busch und Dr. Anno Feldmann sowie die sieben Beleghebammen sind erfreut über den regen Nachwuchs in ihrem Krankenhaus. Durch das Ambiente im Kreißsaal sollen die werdenden Mutter in einer angstfreien Atmosphäre begleitet werden. Da unabhängig vom Geburtsmodus die Sicherheit von Mutter und Kind an erster Stelle stehe, habe man in Cloppenburg den Kaiserschnitt-OP in den Kreißsaal integriert. So kann im Notfall schnell gehandelt werden, da lange Wege vermieden werden. Neben der medizinischen Qualität spiele für die Mütter, so heißt es, im St.-Josefs-Hospital die familienorientierte und wohnliche Atmosphäre eine besondere Rolle.