CLOPPENBURG - Durch brennende Reifen springen, Seilhüpfen zu Pferde, mit atemberaubendem Tempo unter sich in letzter Sekunde aufwölbenden Stoffzelten durchjagen: Bei der Zirkusadaption des Reit- und Fahrverein Hesel blieb den etwa 2000 Zuschauern des Schauabends bei den Cloppenburger Reitertagen schier der Mund offen.
Die Begeisterung des Publikums für die spektakuläre Darbietung in überaus fantasievollen Kostümen teilten auch die drei Richter Carola Straube-Thiel, Jochen Happ und Clemens gr. Macke. Zweimal gab es für „Feuer und Flamme, Himmel und Erde – Performance zu Pferde“ die Maximalnote 10 und einmal die 8. Damit lag der RuF Hesel knapp vor dem Distanzclub Silberstern aus Stuhr, der mit nicht weniger als 26 Reitern und sechs Einspännern das Musical „Mamma Mia“ in Cloppenburg aufführte. Für die große Quadrille zu den Klängen der Evergreens von Abba wurde es auf dem großen Springplatz fast ein bisschen eng. . .
Platz drei ging an „Wild Wild West“ vom Reitverein St. Hubertus Garrel. Indianer und Cowboys hatten hier beim gemeinsamen Tanzen, Reiten und Springen viel Spaß. Der RV Merzen landete mit seiner Kurzfassung der Trilogie „Der Herr der Ringe“ auf dem vierten Platz und die Quadrille der „Blauen Reiter“ vom RV Schlaggenhof mit zwölf Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren auf Miniponys auf dem fünften Platz.
Während sich die drei erstplatzierten Vereine RuF Hesel, Distanzclub Silberstern und St. Hubertus Garrel über Geldpreise in Höhe von 1500 Euro, 1000 Euro bzw. 500 Euro, gesponsert durch die Comfort Finance AG und überbracht von Holger Honscha als Leiter des Oldenburger Büros, freuen durften, übernahm spontan ein anonymer Sponsor jeweils einen Geldpreis von 200 Euro für die beiden an vierter und fünfter Stelle rangierten Vereine RV Merzen und RV Schlaggenhof.
