CLOPPENBURG - CLOPPENBURG/EB - Das Bildungswerk Cloppenburg hat erneut Frauen zur qualifizierten Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden ausgebildet. In einem Zertifikatskursus unter der Leitung des Psychologen Christoph Bornewasser haben sich die Teilnehmerinnen 40 Stunden lang intensiv mit der Sterbebegleitung auseinandergesetzt. Schwerpunktthemen waren unter anderem die eigene Einstellung zum Sterben, Bedürfnisse und Lebensqualität Sterbender, die Angst vor der Begegnung mit dem Sterbenden und die Kommunikation mit Schwerkranken und Sterbenden. Dr. Jutta Engbers gab außerdem die wichtigsten Informationen zu einer Patientenverfügung.
In einer Feierstunde überreichte Bildungswerk-Direktor Martin Kessens die Zertifikate. Dabei wurde seitens der Teilnehmerinnen deutlich, dass das Thema Tod und Sterben immer noch in unserer Gesellschaft tabuisiert werde. „Darüber spricht man nicht“, heiße es häufig noch. Umso mehr ermunterten die Teilnehmerinnen das Bildungswerk, die Angebote im Bereich der Sterbe- und Trauerbegleitung zu verstärken. Nur so könne die Gesellschaft aufgeklärt werden und unverkrampfter mit dem Thema Tod umgehen. Aus diesem Grund werden auch im Herbstsemester weitere Sterbe- und Trauerbegleitungskurse in vielen Bildungswerken des Landkreises angeboten.
Kessens wünschte allen erfolgreichen Absolventinnen immer das richtige Wort am Krankenbett und stets eine helfende Hand, wenn sie benötigt werde. Die erfolgreichen Absolventinnen sind Maria Borgmeier, Cloppenburg; Ursula Bunte, Emstek; Gaby Kamphus, Cloppenburg; Christa Kratz, Quakenbrück; Ellen Meyer, Bollingen; Eleonore Rottinghaus, Lohne; Christa Schröder, Essen;, Marga Untiedt, Friesoythe; Heike Winkeler-Heidmeyer, Löningen.
