CLOPPENBURG - Die Kirchenchöre der Stadtgemeinde St. Andreas planen ein Großprojekt. Vorgesehen ist eine Konzertaufführung der Kirchenchöre und der Cloppenburger Feuerwehrkapelle im kommenden Jahr. Im Gespräch sei die Aufführung der „Missia Katharina“ des niederländischen Komponisten Jacob de Haan für Chor und symphonisches Blasorchester, so Nikolaus Bäumer, Chorleiter von St. Josef. Die romantische Komposition des 21. Jahrhunderts, mit Uraufführung im Jahr 2007, soll im Oktober in Cloppenburg und eventuell auch außerhalb aufgeführt werden.
Der Kirchenchor St. Josef hat unterdessen während der Generalversammlung im Pfarrzentrum seiner Vorsitzenden Theresia Klinke durch einstimmige Wiederwahl das Vertrauen ausgesprochen. Auch die weiteren Teilneuwahlen zum Vorstand brachten einstimmige Ergebnisse.
Um die Noten kümmern sich weiterhin Helga Becker, Maria Ruholl und Alfred Berssenbrügge. Als stellvertretende Schriftführerin wurde Waltraud Esch bestätigt, die Fahne des Chores wird auch künftig von Henrike Weßling, Heinz Nipper und Manuel Tepe getragen. Als Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit überreichte die Vorsitzende allen Wiedergewählten Präsente.
Mit Blumen und einem großen Lob für ihre jahrzehntelange Mitgliedschaft wurden Erika Hellmann, Bernd Tegeler und Christa Drücker sowie Marianne Framme aus dem aktiven Chorgesang verabschiedet.
Schriftführer Alfred Berssenbrügge berichtete von vielen Aktivitäten. Dazu zählten neben zwölf Auftritten im kirchlichen Bereich auch acht musikalische Ständchen bei weltlichen Anlässen. Höhepunkte waren neben der Mitgestaltung von Festgottesdiensten auch die Beteiligung an den Feierlichkeiten aus Anlass der Neugründung der Stadtgemeinde St. Andreas Cloppenburg sowie an den Cloppenburger „Geh-sängen“ und an dem von Nikolas Bäumer initiierten Projektchor für die Romfahrt sowie die Gestaltung von musikalischen Andachten. Ferner wurden die Gottesdienste zu Ostern und Weihnachten in der Kapelle des St.-Pius-Stiftes gesanglich gestaltet. An 39 Übungsabenden bereiteten sich die Sänger auf ihre öffentlichen Auftritte vor. Aber auch der gesellige Part kam beim Chor nicht zu kurz.
