Cloppenburg - Tief verwurzelt in der Erde strebt er in stolzer Haltung himmelwärts, ist uns Tröster, Freund und Wegweiser: der Baum. Eine beeindruckende Auswahl dazu zeigt der Vechtaer Fotograf Willi Rolfes in der Ausstellung „daSein. Wie ein Baum”, die am Freitag, 16. Februar, um 20 Uhr im Rahmen der 7. Stapelfelder Fototage eröffnet wird. Zu sehen ist die Ausstellung bis Ende April.
Zusammen mit dem Kunsthistoriker Dr. Martin Feltes ist Rolfes auch Gastgeber des dreitägigen Naturfoto-Festivals in der Katholischen Akademie Stapelfeld, zu dem wieder mehr als 200 Gäste erwartet werden. Renommierte Fotokünstler und Dokumentarfotografen geben in Diashows und Workshops Einblicke in ihre Arbeit. Sebastian Hennig porträtiert „Brandenburgs Tafelsilber” – kristallklare Seen, versteckte Moore Buchenwälder, Wiesen und eine vielseitige Tierwelt.
Christoph Kaula berichtet über die Wiederansiedlung des Habichtskauzes in Österreich. Um Libellen-Fotografie zwischen Dokumentation und Gestaltung geht es bei Angelika Borkenstein und Dr. Reinhard Jödicke.
Der finnische Vogelfotograf Markus Varesvuo stellt sein Projekt „Birds in Pictures“ vor. Dabei geben vor allem die Lichtbedingungen und Wetterphänomene des nordischen Winters seinen Aufnahmen etwas Atemberaubendes.
Im Norden unterwegs ist auch die Norwegerin Wenche Anita Larsen Dahle. Sie erspürt zwischen Meer, Berge und Fjorden entschleunigte Interpretationen von Stille in der Natur und in uns selbst.
In weiteren Vorträgen zeigt Michel Lucas vom Menschen fast unberührte Landschaften im Naturschutzgebiet „High Moors” an der deutsch-belgischen Grenze. Zusammen mit Willi Rolfes stellt Sandra Bartocha die neue Wildnis im Goldenstedter Moor vor.
Anika Börries nimmt die Foto-Fans mit auf eine Tour entlang der Mittelradde. Sie sucht die Tier- und Pflanzenwelt ihrer emsländischen Heimat. Dr. Martin Feltes beschäftigt sich in Fotografie und Malerei mit Ökologie.
Außerdem erläutert Niall Benvie die konzeptionelle Fotografie und gibt Tipps zur Ideen-Entwicklung und für die Umsetzung bei begrenztem Finanz- und Zeitbudget. Dazu gibt es immer auch einen kleinen Fotomarkt.
