CLOPPENBURG - Die 320 Besucher, die am Sonnabend, 2. April, zu Götz Alsmann in die Cloppenburger Stadthalle gekommen warfen, wurden nicht enttäuscht. „Du hat Glück bei den Frauen“ lautete der Titel des Auftaktliedes, gespielt von der in rot gekleideten Band des Musikers und Entertainers.
Aussehen ist alles
Bei dem Programm “Herrenabend“ ging es um Herrenmagazine der 50er Jahre. Alsmann trug Texte vor, und sparte nicht mit humorvollen Kommentaren. Große Dias, die überwiegend Frauen der damaligen Zeit zeigten untermalten seine Vorträge. „Herrenmagazine der damaligen Zeit wollten schnell erwachsen werden“, sagte Alsmann. Neben Frauen spielten in den 50er Jahren aber auch Männer eine große Rolle. Johannes Heesters oder Helmut Zacharias und Frank Sinatra zierten damals die Titelseiten der Herrenmagazine. „Man kann vielleicht anders aussehen, aber nicht besser“: Wer Alsmann kennt, weiß, das er mit seinen flotten Worten stets die richtigen Interpretationen fand.
Natürlich durften an diesem Abend Musik und Gesang nicht fehlen. Besonders stolz zeigte sich Alsmann auf seine Jazzorgel von 1950. Neben Bildern von Frauen beschrieb der Künstler die Autoren der Zeit. Vergleiche des Nachtlebens in Frankfurt mit der „Weltstadt der Unterhaltung“ Paris durften da natürlich auch nicht fehlen.
Das Publikum geht mit
Dass französische Frauen in den damaligen Herrenmagazinen stets dominierten lag, so Alsmann an der Definition von Frauen in Frankreich. Das erläuterte der Entertainer durch Berichte über das Verhalten von Französinnen. Dazu gehörte die vom Publikum mit viel Applaus bedachte Geschichte von der Begegnung eines Möbelfabrikanten mit einer hübschen Ausländerin im Aufzug , die sich zur „malerischen Kommunikation“ entwickelte. In einem weiteren Bericht ging es um Drogen. Alsmanns Aufzählung von Betäubungsmitteln schloss alle bekannten Stoffe von Kokain bis Haschisch ein. Stets ging es ihm um die Wirkungsweise der Drogen auf das männliche Sexualverhalten.
