Cloppenburg - Künftig wird der Vorstand des Cloppenburger Liederkranzes von einem Vorstandsteam von drei Personen geleitet – dieses neue Konzept stellte Dietmar Raczek bei der Generalversammlung vor. Raimund Kramer, Detlef Eggers und Raczek selbst werden in Zukunft den Liederkranz führen.

Auch einige Posten werden durch Mitglieder neu besetzt. So wird der neue Notenwart Hans Osterbrink von seinem Vorgänger Hans Wessels unterstützt. Schriftführer bleibt Gerd Wilken. Vergnügungswart Erich Jaquet wird bei seiner Arbeit von Vertretern der einzelnen Gesangsgruppen unterstützt. Die Kasse übernimmt Detlef Eggers. Raimund Kramer ist neuer Vorstandssprecher.

Auch eine Änderung bezüglich der Auftritte gab es zu vermelden: Künftig erhalten Bürger der Stadt, die ihren 100. Geburtstag feiern, kein Ständchen mehr. Der Liederkranz wird zudem aus dem Verein „Kulturbahnhof“ ausscheiden. Der Vorstand ist der Ansicht, dass keine wesentlichen Vorteile daraus entstehen. Ein Höhepunkt im Jahresprogramm des Vereins wird eine Fahrt zur Landesgartenschau in Bad Iburg im August sein.

Raczek berichtete während der Versammlung auch über das Sängerjahr 2017: Es gab 31 Übungsabende mit einer durchschnittlichen Beteiligung von 23 Sängern – 28 Lieder wurden insgesamt geprobt. Der Auftritt beim Bundessängerfest in Essen wurde von 23 Sängern begleitet. Im Juni zog außerdem der langjährige Liedervater Claus Schomakers aus privaten Gründen um. Das Konzert im November war der Höhepunkt des Jahres. „Es war ein erfolgreicher Abend“, sagte Raczek. Am Volkstrauertag wurde traditionell auf dem Soldatenfriedhof gesungen. Den Abschluss des Jahres bildete das Stiftungsfest.

Im Laufe der Mitgliederversammlung standen auch einige Ehrungen auf der Tagesordnung. Hans Wessels erhielt die Ehrennadel in Silber und eine Urkunde. Mit dem Ehrenzeichen in Gold wurde Klaus von Häfen ausgezeichnet. Eine besondere Auszeichnung erhielt Karl Sieverding – Josef Schnaak aus Essen, Vertreter des Oldenburgischen Sängerbundes überreichte das Ehrenzeichen in Gold des Oldenburgischen Sängerbundes.

Dirigent Martin Zurborg lobte derweil in seinem Bericht den guten Zusammenhalt im Chor. „Wir haben den Spaß am Singen behalten“, sagte Zurborg und ergänzte: „Wir sind singfähig“.