CONNEFORDE - Strahlender Sonnenschein, zufriedene Gesichter bei Veranstaltern und Besuchern und Warteschlangen für Rundflüge: Der Tag der offenen Tür der Fliegerfreunde Conneforde auf dem örtlichen Flugplatz war nach Angaben der Veranstalter ein voller Erfolg.

Bereits kurz nach Beginn um zehn Uhr hatte sich die Anlage am Flugplatz gut gefüllt. Viele Eltern mit ihrem Nachwuchs, aber auch junge und ältere Paare hatten die Möglichkeit genutzt, sich bei Kaffee, Kuchen und Bratwurst in aller Ruhe die ausgestellten Flugzeuge anzusehen.

Während die Kinder vergnügt auf der Hüpfburg turnten oder sich mit Tombola-Losen versorgten, nutzten die Erwachsenen die Zeit zur Unterhaltung mit Fluglehrern oder Hobby-Piloten. Ob eigene Lizenz oder gar ein Flugzeug im Eigenbau – die Gesprächsthemen waren unerschöpflich.

Einen Höhepunkt bildete die vom Tower zuvor angekündigte Fallschirm-Sprung-Aktion erfahrener Westersteder Springer. Bei zum Teil heftigen Boen setzten sie zur Landung an. Auch Einlagen der Conneforder Kunstflug-Piloten ließen die Besucher staunend am Boden stehen.

Ein kleiner Wermutstropfen war der am Vormittag stark einsetzende Wind, der den Start der Leichtbau-Flugzeuge zumindest kurzfristig verhinderte. „Die Motorflugzeuge liegen schwerer in der Luft und sind daher weniger anfällig“, erklärte Manfred Zanthe von den Fliegerfreunden den Start nur einiger Maschinen. Auch die Tragschrauber oder Gyrocopter konnten starten. „Aus Sicherheitsgründen lassen wir die leichten Flugzeugvarianten lieber am Boden.“ Das tat dem Fluginteresse der Besucher jedoch keinen Abbruch. „Wir haben lange Wartelisten und verzeichnen ein wahnsinniges Interesse“, freute sich Zanthe.

Gegen Nachmittag legte sich dann der Wind, und jeder Rundflug-Begeisterte durfte sich Conneforde aus der Luft ansehen. „Ich finde es hier total toll. Später fliege ich auch selber mal“, fasste Timo, fünf Jahre, seine Erfahrungen zusammen und nahm das Spiel mit dem neu erstandenen Spielzeug-Helikopter aus Conneforde wieder auf.