Dangast - Wie sieht die Zukunft des Dangaster Hafens aus? Das war eines der großen Themen auf der Jahreshauptversammlung des Dangaster Kurvereins. Die Zukunft des Hafens erscheine angesichts der drohenden Mängel, insbesondere an der alten Spundwand, in hohem Maße gefährdet, hieß es dort.

Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner erläuterte auf der Sitzung, dass es bei der Sielacht und dem Deichverband im Verhältnis zur Stadt ganz unterschiedliche Interessenlagen gibt, die keineswegs durch Tourismus und Hafenbetrieb bestimmt sind. Außerdem gehöre das Hafengelände nicht der Stadt.

Der Kurverein bat darum, alles für die Erhaltung des Hafens zu tun, weil das lange Zögern nur zu weiteren Schäden und Verfall der Hafenanlagen führe. Ein fast zehnjähriges Nichtstun sei nicht länger hinnehmbar. Der Kurverein erklärte seine Bereitschaft, für den Erhalt des Hafens einzutreten.

Großen Raum nahm auch das Thema Verkehr ein. Dass der Kurverein nun vorläufig nicht an der Arbeit am Verkehrskonzept für Dangast beteiligt werde, sei ein Wermutstropfen, zumal der Anstoß dazu aus dem Kurverein kam.

Für die neue Busverbindung zwischen Dangast und Varel erbittet der Kurverein ein Faltblatt mit Fahrzeiten, Kosten und Haltestellen. Gerade für Wochenendbesucher sollte die Parkmöglichkeit beim Dienstleistungszentrum und die dortigen Abfahrtzeiten mehr beworben werden.

Kurdirektor Johann Taddigs erklärte auf der Sitzung, dass es auf den Baustellen am Stelzenhaus und auf dem städtischen Campingplatz wetterbedingt zu erheblichen Zeitverlusten gekommen sei.

Beim Rückblick auf das vergangene Jahr gab es aber auch Positives: So hatte sich das Osterfeuer mit rund 4500 Besuchern als publikumswirksam erwiesen, auch die Flohmärkte fanden großen Anklang, ebenso die Laternenumzüge und der Winterzauber.

Bei den Vorstandswahlen wurden Birgit Ostendorf, Berit Wodtke, Wolfgang Dirks, Jan Wichmann, Ulrike Hoffmann, Christof Brinkmann, Manfred Hoffmann und Johannes Klawon in ihren Ämtern bestätigt.