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Esken und Walter-Borjans als SPD-Vorsitzende gewählt
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Aktualisiert vor 8 Minuten.

Parteitag In Berlin
Esken und Walter-Borjans als SPD-Vorsitzende gewählt

NWZonline.de Nachrichten Kultur

Schriftstellerin weiß Drastisches und Zartes zu verbinden

04.07.2018

Darmstadt Er gilt als wichtigste literarische Auszeichnung in Deutschland: der Georg-Büchner-Preis, der in diesem Jahr an die Schriftstellerin Terézia Mora (47) vergeben wird. Dies teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung am Dienstag in Darmstadt mit.

Terézia Mora bekomme die 50 000-Euro-Auszeichnung „für ihre eminente Gegenwärtigkeit und lebendige Sprachkunst, die Alltagsidiom und Poesie, Drastik und Zartheit vereint“, heißt es in der Begründung. „In ihren Romanen und Erzählungen widmet sich Terézia Mora Außenseitern und Heimatlosen, prekären Existenzen und Menschen auf der Suche und trifft damit schmerzlich den Nerv unserer Zeit.“ Schonungslos nehme sie die Verlorenheit von Großstadtnomaden in den Blick und lote die Abgründe innerer und äußerer Fremdheit aus. Dies geschehe suggestiv, kraftvoll, bildintensiv und spannungsgeladen.

Terézia Mora wurde in Ungarn geboren und wuchs zweisprachig auf. Seit 1990 lebt sie in Berlin. Für ihren Roman „Das Ungeheuer“ – den zweiten Band einer Trilogie über das Leben des IT-Spezialisten Darius Kopp – bekam sie 2013 den Deutschen Buchpreis. 2016 veröffentlichte sie ihren bislang jüngsten Erzählungsband „Die Liebe unter Aliens“.

Sie erhielt auch eine Reihe anderer Auszeichnungen, darunter 1999 den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt vergibt die Auszeichnung seit 1951 an Schriftsteller, die in deutscher Sprache schreiben. Die Preisträger müssen „durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervortreten“ und „an der Gestaltung des gegenwärtigen deutschen Kulturlebens wesentlichen Anteil haben“. Zu den Preisträgern gehörten unter anderen Max Frisch (1958) und Günter Grass (1965) sowie zuletzt Marcel Beyer (2016) und 2017 der Lyriker Jan Wagner.

Namensgeber ist der Dramatiker und Revolutionär Georg Büchner („Woyzeck“). Er wurde 1813 im Großherzogtum Hessen geboren und starb 1837 in Zürich. Die Auszeichnung wird am 27. Oktober traditionell während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt verliehen.

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